Jede Legende braucht einen Anfang, und diese beginnt mit einem Traum. Die Geschichte spielt am Ende der Heian-Zeit, als Kamakura von Unordnung und Katastrophen heimgesucht wurde. Im Jahr 1185 soll der erste Shogun von Kamakura, Minamoto no Yoritomo, im Schlaf eine Botschaft der Gottheit Ugafuku-jin erhalten haben. Die Erzählung gibt den Zeitpunkt mit großer Genauigkeit an. Der Traum kam in einem Schlangenjahr, im Schlangenmonat, am Schlangentag, zur Schlangenstunde. Die Gottheit trug ihm auf, die Götter und Buddhas mit dem Wasser zu ehren, das an diesem Ort hervorquillt, und versprach, dass Frieden ins Land kehren werde. Yoritomo suchte, fand in der Felswand des Sasukegayatsu eine Quelle, höhlte eine Grotte aus und errichtete einen Schrein, um die Gottheit darin zu verehren. Das ist die Ursprungsgeschichte, die für diesen Schrein erzählt wird, und sie ist eine Legende, kein belegtes Ereignis. Die Gottheit selbst ist bemerkenswert. Ugafuku-jin ist ein Wassergott mit menschlichem Kopf und dem Körper einer Schlange, was zu einem Schrein passt, der um eine Quelle herum entstand. Einige Fassungen ergänzen, Yoritomo habe um Linderung für die Armen gebetet, und danach sei die Unruhe abgeklungen.