Audioguide: Asakusa-Schrein

Der Schrein der drei Götter neben der Haupthalle des Sensō-ji

Asakusa-Schrein
Foto von KakidaiWikimedia CommonsCC BY-SA 3.0

5 Min. Hörzeit · Abschnitt 1 von 5: Willkommen am Asakusa-Schrein

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Asakusa-Schrein • Abschnitt 1 von 5

Asakusa-Schrein: Gibt es einen kostenlosen Audioguide?

Kurze Antwort. Ja. Asakusa-Schrein (Tokio, Japan): kostenloser Mappu-Audioguide im Browser – 5 Abschnitte und etwa 5 Minuten Hörzeit, in 8 Sprachen. Er behandelt „Sanja-sama: Der Schrein der drei Götter“, „Ein Bau der Shogune, der einen Krieg überdauerte“ und „Gelände, Teich und Steine am Hang“. In der Mappu-App erzählt Walk Mode von den Orten um Sie herum, während Sie unterwegs sind, und beantwortet Ihre Fragen.

Asakusa-Schrein: Karte

Die Mappu-Karte des Ortes mit den Wegen und Eingängen, die OpenStreetMap in der Umgebung zeigt.

Asakusa-Schrein: KarteDer Ort auf der Karte, mit dem Punkt des Guides markiert.

Asakusa-Schrein: Was erzählt der Audioguide?

  1. 01

    Willkommen am Asakusa-Schrein

    Willkommen am Asakusa-Schrein, auf Japanisch 浅草神社, einem Shinto-Schrein im Stadtteil Asakusa in Tokio. Die meisten Besucher kommen wegen des großen Tempels direkt nebenan, des Sensō-ji, und viele gehen an diesem ruhigeren Nachbarn einfach vorbei. Das wäre schade, denn dieser Schrein gehört zu den berühmtesten der Stadt und hat eine bemerkenswerte Geschichte. Sie finden ihn direkt neben der Haupthalle des Sensō-ji, des Tempels, den viele Reisende wegen seines Kaminarimon-Tors und der riesigen roten Laterne kennen. Die Adresse des Schreins liegt im zweiten Bezirk von Asakusa, im Stadtbezirk Taitō. Taitō ist der flächenmäßig kleinste der Stadtbezirke Tokios, nur 10,11 Quadratkilometer groß, und birgt dennoch erstaunlich viel Geschichte. In den nächsten Minuten sehen wir uns an, wer hier verehrt wird, wie dieses Gebäude einen Krieg überstanden hat, der seine Umgebung dem Erdboden gleichmachte, und worauf Sie auf dem Gelände achten sollten. Treten wir ein.

  2. 02

    Sanja-sama: Der Schrein der drei Götter

    Die Einheimischen sprechen selten den vollen Namen des Asakusa-Schreins aus. Sie nennen ihn Sanja-sama, was so viel bedeutet wie Schrein der drei Götter. Der Name verrät genau, wer hier verehrt wird: die drei Männer, die den benachbarten Sensō-ji gegründet haben. Damit ist dieser Schrein so etwas wie eine Dankeskarte aus Holz und Lack. Die drei hier verehrten Gottheiten sind lokale Persönlichkeiten, die zum Bau des Sensō-ji beigetragen haben, sodass die Gründer des Tempels direkt daneben in Erinnerung bleiben. In Japan stehen Shinto-Schreine und buddhistische Tempel schon lange nebeneinander, und diese Verbindung ist ein schönes Beispiel dafür. Die frühesten Ursprünge des Schreins liegen im Dunkeln. Er ging aus einem kleineren Heiligtum namens Sanja Gongen-sha hervor, und sein genaues Gründungsdatum ist unbekannt. Man nimmt an, dass er bis in die späte Heian-Zeit oder die frühe Kamakura-Zeit zurückreicht, vielleicht auch etwas später. Wenn Sie hier stehen, stehen Sie also vor einem sehr alten Akt des Gedenkens, auch wenn das heutige Gebäude jünger ist.

  3. 03

    Ein Bau der Shogune, der einen Krieg überdauerte

    Das Hauptgebäude, das Sie heute sehen, stammt aus dem Jahr 1649, aus der Edo-Zeit. Es wurde von Tokugawa Iemitsu, dem dritten Shogun der Tokugawa, in Auftrag gegeben, was zeigt, welche Bedeutung die herrschende Familie diesem Winkel von Asakusa beimaß. Es ist im Gongen-zukuri-Stil erbaut, einer Bauform, die mit japanischen Schreinen verbunden wird und zu den aufwendigeren zählt. Der Stil vereint Gebetshalle und inneres Heiligtum unter einer einzigen Dachkonstruktion und ist häufig reich verziert. Nun zum überraschenden Teil. Bei den Luftangriffen auf Tokio im Jahr 1945 brannte der größte Teil des Viertels nieder, und auch der Sensō-ji ging verloren. Doch dieser Schrein blieb zusammen mit dem nahegelegenen Nitenmon-Tor des Sensō-ji erhalten. Es waren die einzigen beiden Gebäude in der Gegend, die den Zweiten Weltkrieg überstanden. Diese lange Geschichte brachte dem Schrein 1951 die Anerkennung als Wichtiges Kulturgut durch die japanische Regierung ein. Das Holz vor Ihnen hat also den ganzen Bogen erlebt, von der Auftragsarbeit eines Shoguns bis zu Feuer im Krieg und Schutz nach dem Krieg.

  4. 04

    Gelände, Teich und Steine am Hang

    Nehmen Sie sich Zeit auf dem Gelände, denn die Details belohnen einen langsamen Spaziergang. Dort gibt es einen Teich, in dem Wasser aufsprudelt und bunte Koi träge schwimmen, und sein Rand besteht aus schroffen vulkanischen Lavasteinen. Es ist ein kleines Bild, aber nach dem Gedränge in der Nähe sehr beruhigend. Hinter dem Teich erhebt sich ein Hügel, auf dem eine Gruppe steinerner Denkmäler steht. Einige sind mit Schriftzeichen wie Naritasan beschriftet, und unter ihnen finden Sie steinerne Buddha-Statuen. Sie spiegeln eine tiefe Geschichte des Glaubens und der Kultur an diesem Ort wider, an dem sich über Generationen verschiedene Frömmigkeiten versammelt haben. Asakusa ist auch für seine Feste berühmt. Eines der bekanntesten, das Sanja Matsuri, trägt seinen Namen nach denselben drei Verehrten dieses Schreins. Asakusa war einst ein eigenständiger Bezirk, bis es 1947 mit Shitaya zum heutigen Taitō zusammengelegt wurde. Es ist nach wie vor ein klassisches Shitamachi-Viertel, historisch die Heimat von Handwerkern, Fischern, Seeleuten und Kaufleuten.

  5. 05

    Bevor Sie weitergehen

    Wenn Sie den Asakusa-Schrein verlassen, schauen Sie noch einmal zurück und stellen Sie sich das Viertel so vor, wie es 1945 war, als so vieles um ihn herum verloren war. Dieses stille Gebäude ist eine seltene, unmittelbare Verbindung zur Edo-Zeit in einem Stadtteil, der viele Male wieder aufgebaut wurde. Von hier sind es nur wenige Schritte zur Haupthalle des Sensō-ji und zum Nitenmon, dem Tor, das ebenso wie der Schrein den Flammen entging. Wenn Sie alle drei auf einem Spaziergang sehen, können Sie eine Geschichte nachvollziehen, die einen Auftrag eines Shoguns, drei in Erinnerung gehaltene Gründer und eine Stadt umfasst, die weitergemacht hat. Und es gibt noch mehr zu entdecken. Die nahen Straßen von Asakusa mit ihrem alten Shitamachi-Charakter laden Sie ein, weiter zu fragen, wie ein Viertel aus Handwerkern und Kaufleuten zu einer der beliebtesten Ecken Tokios werden konnte.

Über diesen Guide

Mit KI aus 6 Quellen erstellt; auf Richtigkeit geprüft und zuletzt aktualisiert am 31. Oktober 2026. Prüfen Sie Tickets und Öffnungszeiten auf der offiziellen Website. Unabhängiger Guide von Mappu. Nicht mit dem Ort oder seinen Betreibern verbunden und nicht von ihnen empfohlen.

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Von hier aus weitergehen

Dieser Ort ist Station 2 von 3 eines Rundgangs auf eigene Faust: Vom Senso-ji zum Tokyo Skytree, Tokio. Etwa 1,9 km und 25 Minuten zu Fuß, dazu etwa 18 Minuten zum Zuhören.

Routenkarte: zu Fuß ab Asakusa-Schrein3 nummerierte Stationen in Gehreihenfolge. Station 1: Sensō-ji; Station 2: Asakusa-Schrein; Station 3: Tokyo Skytree.Station 1: Sensō-ji1Station 2: Asakusa-Schrein2Station 3: Tokyo Skytree3
Die Entfernungen sind Schätzungen entlang des Fußwegs laut OpenStreetMap.

Route zur Orientierung. Schau beim Gehen, wohin du gehst, achte auf den Verkehr und halte dich an Beschilderung und örtliche Regeln. Die Karte ist eine Hilfe, kein Sicherheitsleitfaden. Nutzungsbedingungen

  1. Sensō-ji

    etwa 0,2 km · etwa 2 Min. zu Fuß

  2. Asakusa-SchreinDieser Audioguide

    etwa 1,7 km · etwa 23 Min. zu Fuß

  3. Tokyo Skytree
Bildnachweise

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Bildnachweise
  • Tokio Reiseroute für 3 Tage: Alex
  • Erste Japanreise: Reiseroute für 10 Tage: Stefan K

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Häufige Fragen

Asakusa-Schrein: Wie lange dauert der kostenlose Audioguide?

Etwa 5 Minuten Hörzeit in 5 Abschnitten: „Willkommen am Asakusa-Schrein“, „Sanja-sama: Der Schrein der drei Götter“, „Ein Bau der Shogune, der einen Krieg überdauerte“, „Gelände, Teich und Steine am Hang“ und „Bevor Sie weitergehen“.

Asakusa-Schrein: Was kann ich Mappu nach dem Guide fragen?

Sie können vertiefende Fragen stellen, etwa „Warum heißt der Asakusa-Schrein Sanja-sama, und wer wird dort verehrt?“, und in Mappu weiterfragen; der Guide bleibt mit Ihrer Karte und Reiseplanung verbunden.