Willkommen im lebendigen Stadtviertel Asakusa, einem Ort, an dem die moderne Metropole Tokio den Schritt verlangsamt und den Vorhang zum alten Japan, dem Geist von Edo, öffnet. Wenn Sie hier stehen, blicken Sie auf eines der bekanntesten Wahrzeichen des Landes: das Kaminarimon-Tor, auch bekannt als das Tor des Donners. Lassen Sie Ihren Blick nach oben wandern zu der gewaltigen roten Laterne, die über drei Komma neun Meter hoch ist und stolze siebenhundert Kilogramm wiegt. Sie wird flankiert von den furchteinflößenden Statuen von Fujin, dem Gott des Windes, und Raijin, dem Gott des Donners, die den Tempel seit über tausend Jahren vor Stürmen und Katastrophen schützen sollen. Während der Rest der Stadt in die Wolkenkratzer von Shinjuku oder das Neonlicht von Shibuya investiert hat, bewahrt Asakusa stolz seine Rolle als kulturelles Zentrum und spiritueller Anker für über dreißig Millionen Besucher pro Jahr. Gehen Sie nun unter der Laterne hindurch und bereiten Sie sich auf eine Reise vor, die im siebten Jahrhundert begann.