Audioguide: Hikawa-Schrein

Der Schutzschrein der Burgstadt Kawagoe und die Geburtsstätte ihres Festes

Hikawa-Schrein
Foto von 三人日Wikimedia CommonsCC BY-SA 4.0

6 Min. Hörzeit · Abschnitt 1 von 5: Willkommen am Hikawa-Schrein

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Hikawa-Schrein • Abschnitt 1 von 5

Hikawa-Schrein: Gibt es einen kostenlosen Audioguide?

Kurze Antwort. Ja. Hikawa-Schrein (Kawagoe, Japan): kostenloser Mappu-Audioguide im Browser – 5 Abschnitte und etwa 6 Minuten Hörzeit, in 8 Sprachen. Er behandelt „Der Hikawa-Schrein und die Burgherren“, „Schnitzereien und geliehene Gebäude am Hikawa-Schrein“ und „Das Fest, das am Hikawa-Schrein entstand“. In der Mappu-App erzählt Walk Mode von den Orten um Sie herum, während Sie unterwegs sind, und beantwortet Ihre Fragen.

Hikawa-Schrein: Karte

Die Mappu-Karte des Ortes mit den Wegen und Eingängen, die OpenStreetMap in der Umgebung zeigt.

Hikawa-Schrein: KarteDer Ort auf der Karte, mit dem Punkt des Guides markiert.

Hikawa-Schrein: Was erzählt der Audioguide?

  1. 01

    Willkommen am Hikawa-Schrein

    Willkommen am Hikawa-Schrein, auf Japanisch 氷川神社, einem Shinto-Schrein in Kawagoe in der Präfektur Saitama. Man hört ihn oft als Kawagoe Hikawa-Schrein bezeichnen. Dieser Name unterscheidet ihn von einem anderen Hikawa-Schrein im Stadtbezirk Omiya der Stadt Saitama, mit dem dieser hier, wie Sie gleich hören werden, traditionell verbunden ist. Kawagoe ist die alte Burgstadt, die Besucher wegen ihrer Kaufmannsstraßen lieben, und dieser Schrein liegt im Herzen ihres geistlichen Lebens. In den nächsten Stationen folgen wir seiner Geschichte von den legendären Anfängen im sechsten Jahrhundert über die Burgherren, die ihn beschützten, bis zur geschnitzten Haupthalle, dem Fest, das die Straßen der Stadt mit Festwagen füllt, und dem heutigen Ruf des Schreins als Ort, an dem man um gute Beziehungen betet. Atmen Sie ruhig durch, während Sie auf das Tor zugehen. Hier treffen sich die Geschichte der Stadt, ihre Feste und die alltäglichen Hoffnungen ihrer Menschen.

  2. 02

    Der Hikawa-Schrein und die Burgherren

    Hikawa-Schrein: Das Schreingebäude des Yasaka-Schreins hier begann als innerer Schrein des Toshogu-Schreins, den der dritte Shogun Iemitsu im Ninomaru der Burg Edo im Jahr 1637 errichten ließ.

    Die Überlieferung datiert die Anfänge des Hikawa-Schreins sehr früh, in die Regierungszeit von Kaiser Kinmei im sechsten Jahrhundert. Der Legende nach entstand er, als die Verehrung vom Hikawa-Schrein in Omiya aus geteilt wurde, der Teil des alten Musashi Ichinomiya war. Das ist die legendäre Schicht, und es lohnt sich, sie als tieferen Hintergrund für alles hier im Gedächtnis zu behalten. Das fest belegte Kapitel beginnt im Jahr 1457. In diesem Jahr wurde die Burg Kawagoe von Ota DosHin und seinem Sohn Ota Dokan errichtet, einem Vater und Sohn, deren Namen mit der Gründung der Stadt verwoben sind. Von da an wurde der Schrein von den aufeinanderfolgenden Lehnsherren der Domäne Kawagoe als Schutzgottheit der Burgstadt verehrt. Diese Schirmherrschaft erklärt vieles. Ein von Generationen von Herrschern geschützter Schrein konnte sich prächtige Hallen leisten, und die Ergebenheit der Lehnsherren ist der Grund, warum die Bauten hier so reich gestaltet sind. Wenn Sie im Schreinbezirk stehen, stehen Sie an einem Ort, der jahrhundertelang mit dem Schicksal der ganzen Stadt verbunden war.

  3. 03

    Schnitzereien und geliehene Gebäude am Hikawa-Schrein

    Hikawa-Schrein: Außerdem stiftete er dem Hikawa-Schrein einen Mikoshi, einen tragbaren Schrein, der den göttlichen Geist trägt.

    Schauen Sie genau auf die Haupthalle. Ihre Wände sind von kunstvollen Schnitzereien bedeckt, ein Geschenk von Matsudaira Naritsune, dem Lehnsherrn der Domäne Kawagoe, aus dem Jahr 1849. Die Halle ist als wichtiges Kulturgut der Präfektur Saitama ausgewiesen und somit als Teil des Erbes der Präfektur geschützt. Geben Sie den Schnitzereien Zeit, denn sie belohnen geduldige Augen. Der Bezirk beherbergt außerdem ein Gebäude mit einer bemerkenswerten Vergangenheit. Das Schreingebäude des Yasaka-Schreins hier begann als innerer Schrein des Toshogu-Schreins, den der dritte Shogun Iemitsu im Ninomaru der Burg Edo im Jahr 1637 errichten ließ. Nachdem es 1656 leer stand, wurde es von Matsudaira Nobutsuna übernommen, der es als äußeren Schrein des Miyoshino-Schreins im Viertel Kuruwamachi aufstellte. Dann kam das Ende der Burg selbst. Nach der Auflösung der Burg Kawagoe wurde das Gebäude 1872 auf das heutige Schreingelände versetzt. Ein Bauwerk, das einst innerhalb der Burg des Shoguns in Edo stand, fand also hier seine endgültige Heimat, eine stille Verbindung zwischen dieser Stadt und dem Zentrum der Macht.

  4. 04

    Das Fest, das am Hikawa-Schrein entstand

    Hikawa-Schrein: Hinter dem Schrein fließt außerdem der Shingashi-Fluss, daher ist ein kurzer Spaziergang an seinem Ufer lohnenswert.

    Der Hikawa-Schrein ist das Herz eines der großen Feste Japans. Die jährlich größte Feier des Schreins ist das Reitaisai, das am vierzehnten Oktober stattfindet. Unmittelbar danach folgt der Festwagen-Umzug des berühmten Kawagoe-Festes, der als aus dem Reitaisai hervorgegangen gilt. Die Geschichte des Festes reicht bis in die Mitte des siebzehnten Jahrhunderts zurück. Matsudaira Nobutsuna, damals Lehnsherr von Kawagoe, ordnete an, das Fest zu beginnen, um die lokale Wirtschaft zu stärken. Außerdem stiftete er dem Hikawa-Schrein einen Mikoshi, einen tragbaren Schrein, der den göttlichen Geist trägt. Beim Fest wird der Mikoshi durch die Stadt getragen, gefolgt von Stadtbewohnern, die die großen Festwagen namens Dashi ziehen. Die Dashi erhielten ihre heutige Gestalt in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts. Jeder hat Räder und wird von Menschen bewegt, die gemeinsam an Seilen ziehen. Ihre Höhe lässt sich verstellen, sodass sie ohne Probleme unter Hindernissen über der Straße hindurchfahren können. Das Kawagoe-Hikawa-Fest gehört zu 33 Wagenfesten in ganz Japan, die gemeinsam auf der Repräsentativen Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO stehen, und es ist zudem ein national als Wichtiges Immaterielles Volkskulturgut ausgewiesenes Brauchtum.

  5. 05

    Bevor Sie aufbrechen

    Heute ist der Hikawa-Schrein auch als Ort bekannt, an dem die Einheimischen um eine gute Ehe beten. Neben den üblichen Bräuchen, etwa dem Beschreiben einer Ema-Tafel mit einem Wunsch auf der Rückseite, können Sie sich auf dem Gelände über die anderen Liebessegen-Traditionen des Schreins informieren. Im Juli und August lohnt es sich, im Schreinbüro nachzufragen, ob die runden Papierlaternen in Form der Edo-Windspiele erhältlich sind, denn eine solche Laterne am Abend durch die alten Straßen zu tragen, ist eine schöne Art, die Atmosphäre der Stadt zu spüren. Die Anreise ist unkompliziert. Vom Bahnhof Kawagoe oder vom Bahnhof Hongawagoe fahren Busse, darunter der Tobu Bus und der Rundkurs-Bus Koedo, zu Haltestellen, die nach dem Hikawa-Schrein benannt sind. Hinter dem Schrein fließt außerdem der Shingashi-Fluss, daher ist ein kurzer Spaziergang an seinem Ufer lohnenswert. Werfen Sie vor Ihrem Aufbruch noch einmal einen Blick auf die geschnitzte Halle und das alte Gebäude des Yasaka-Schreins und stellen Sie sich vor, wie sich die Festwagen im Oktober hier versammeln. Welches Detail, glauben Sie, würden die Lehnsherren der Stadt am meisten bewundern?

Über diesen Guide

Mit KI aus 6 Quellen erstellt; automatisch geprüft und zuletzt aktualisiert am 31. Oktober 2026. Prüfen Sie Tickets und Öffnungszeiten auf der offiziellen Website. Unabhängiger Guide von Mappu. Nicht mit dem Ort oder seinen Betreibern verbunden und nicht von ihnen empfohlen.

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Von hier aus weitergehen

Dieser Ort ist Station 2 von 5 eines Rundgangs auf eigene Faust: Vom Zeitglockenturm zum Senba Tosho-gu, Kawagoe. Etwa 3,2 km und 40 Minuten zu Fuß, dazu etwa 29 Minuten zum Zuhören.

Routenkarte: zu Fuß ab Hikawa-Schrein5 nummerierte Stationen in Gehreihenfolge. Station 1: Zeitglockenturm; Station 2: Hikawa-Schrein; Station 3: Burg Kawagoe; Station 4: Kita-in-Tempel; Station 5: Semba Toshogu.Station 1: Zeitglockenturm1Station 2: Hikawa-Schrein2Station 3: Burg Kawagoe3Station 4: Kita-in-Tempel4Station 5: Semba Toshogu5
Die Entfernungen sind Schätzungen entlang des Fußwegs laut OpenStreetMap.

Route zur Orientierung. Schau beim Gehen, wohin du gehst, achte auf den Verkehr und halte dich an Beschilderung und örtliche Regeln. Die Karte ist eine Hilfe, kein Sicherheitsleitfaden. Nutzungsbedingungen

  1. Zeitglockenturm

    etwa 1,0 km · etwa 13 Min. zu Fuß

  2. Hikawa-SchreinDieser Audioguide

    etwa 0,7 km · etwa 9 Min. zu Fuß

  3. Burg Kawagoe

    etwa 1,1 km · etwa 15 Min. zu Fuß

  4. Kita-in-Tempel

    etwa 0,4 km · etwa 5 Min. zu Fuß

  5. Semba Toshogu
Bildnachweise

Walk Mode, in der kostenlosen Mappu-App: 2 Stunden für 50 Credits (Starter-Paket für 4,99 €)

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Häufige Fragen

Hikawa-Schrein: Wie lange dauert der kostenlose Audioguide?

Etwa 6 Minuten Hörzeit in 5 Abschnitten: „Willkommen am Hikawa-Schrein“, „Der Hikawa-Schrein und die Burgherren“, „Schnitzereien und geliehene Gebäude am Hikawa-Schrein“, „Das Fest, das am Hikawa-Schrein entstand“ und „Bevor Sie aufbrechen“.

Hikawa-Schrein: Was kann ich Mappu nach dem Guide fragen?

Sie können vertiefende Fragen stellen, etwa „Wie hat die Gründung der Burg Kawagoe im Jahr 1457 die Art geprägt, wie die Burgherren den Hikawa-Schrein behandelten?“, und in Mappu weiterfragen; der Guide bleibt mit Ihrer Karte und Reiseplanung verbunden.