Die Geschichte dieses Ortes begann im Jahr 1703, als John Sheffield, der Herzog von Buckingham, hier sein Wohnhaus errichten ließ – damals nannte man es noch Buckingham House. Im Jahr 1761 kaufte König Georg der Dritte das Anwesen als privates Refugium für seine Frau, Königin Charlotte, weshalb es lange Zeit als das Haus der Königin bekannt war. Erst im neunzehnten Jahrhundert verwandelte der berühmte Architekt John Nash das Gebäude in einen prachtvollen Palast, wobei er so viel Geld ausgab, dass ihn das Parlament schließlich entließ. Wussten Sie, dass der Palast während des Zweiten Weltkriegs neunmal von Bomben getroffen wurde? Selbst damals weigerte sich die königliche Familie, London zu verlassen, was ihre tiefe Bindung zu diesem Ort und dem Volk festigte.