Zu Füßen der Säule liegen die vier berühmten Landseer-Löwen, die seit 1867 Wache halten. Wenn Sie genau hinsehen, wirken ihre Pfoten etwas seltsam, fast wie die einer Hauskatze. Die Geschichte besagt, dass der Bildhauer Sir Edwin Landseer ein totes Löwen-Exemplar aus dem Londoner Zoo als Vorlage nutzte, das jedoch zu verwesen begann, bevor er die Pfoten fertigstellen konnte. Direkt daneben sprudeln die großen Springbrunnen. Diese wurden ursprünglich nicht nur zur Verschönerung angelegt, sondern hatten im neunzehnten Jahrhundert einen ganz praktischen Zweck: Sie sollten den Platz für große, potenziell aufständische Menschenmengen verkleineren. Heute sind sie jedoch der perfekte Ort, um kurz innezuhalten. Ein praktischer Tipp für Sie: Die Nordseite des Platzes vor der National Gallery ist komplett für Fußgänger reserviert und bietet den sichersten und besten Blick für Fotos.