Prag in 3 Tagen: Reiseroute Tag für Tag

Kurze Antwort. Am ersten Tag den Altstädter Ring mit der Astronomischen Uhr, abends dunkles Bier bei U Fleků. Am zweiten Tag die Karlsbrücke im Morgengrauen, die Prager Burg mit St.-Veits-Dom und Goldener Gasse, nachmittags das Emmauskloster und das Tanzende Haus. Am dritten Tag den Bauernmarkt auf der Náplavka, den Vyšehrad mit seinem Friedhof und das Café Louvre.

  • Geplant für den 13.–15. Mai
  • 3 Tage
  • 13 Stationen
  • 2 Audioguides entlang der Route
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Was du an jedem Tag siehst

Jeder Tag in Kurzform. Stationen mit einem Mappu-Audioguide verlinken direkt darauf, zum Anhören vor Ort oder schon vorher.

  1. Tag 1 · Tag 1 – Ankunft in Prag, Altstädter Ring und die Astronomische Uhr im Abendlicht

    Ankunft, Quartier in der Altstadt, Altstädter Ring und Astronomische Uhr im Abendlicht, danach dunkles Hausbier bei U Fleků.

    • Flughafen Prag

    • Prager Altstadt

    • Altstädter Ring

    • U Fleků Essensstopp

  2. Tag 2 · Tag 2 – Karlsbrücke im Morgengrauen, Prager Burg und das Emmauskloster

    Karlsbrücke im Morgengrauen, über die Nerudova zur Prager Burg mit St.-Veits-Dom und Goldener Gasse, Emmauskloster, Tanzendes Haus und Abend bei U Zlatého tygra.

  3. Tag 3 · Tag 3 – Náplavka-Markt, Vyšehrad und der Abschied von der Moldau

    Frühstück auf dem Náplavka-Markt, Vyšehrad mit Friedhof und Moldau-Panorama, Kaffee im Café Louvre und Transfer zum Flughafen.

    • Náplavka-Markt, Prag Essensstopp

    • Vyšehrad

    • Café Louvre Essensstopp

    • Flughafen Prag

Die komplette Reiseroute mit Karte und Reisehinweisen

Jede Station mit ihren Hinweisen, die Route auf der Karte und Tipps zu Verkehrsmitteln, Budget und Gepäck.

Prag Reiseroute für 3 Tage
Altstädter Ring, Astronomische Uhr, Karlsbrücke, Prager Burg und Emmauskloster

Mit Mappu geplant

Prag: Altstadt, Burg und Moldau – drei Tage auf den Spuren der Könige

🚊

Gemischter Transport

Flughafen Václav Havel → Staré Město (Altstadt)

Mai 13 | Do.

Tag 1 – Ankunft in Prag, Altstädter Ring und die Astronomische Uhr im Abendlicht
Ankunft in Prag: Landung am Flughafen Václav Havel
Willkommen in Prag! Der Václav-Havel-Flughafen liegt am nordwestlichen Rand der Stadt und ist für die meisten von euch der erste Berührungspunkt mit Böhmen – ein überschaubarer Airport, in dem man sich schnell zurechtfindet. Nach der Gepäckausgabe wartet im Ankunftsbereich alles, was ihr für die ersten Stunden braucht: Geldautomaten, Mobilfunkkarten, ein Café und die Fahrtenvermittler. Nehmt euch bewusst ein paar Minuten, bevor ihr in die Stadt aufbrecht, denn ab jetzt seid ihr im Kopf schon in der Altstadt. Wer mit der Bahn anreist, landet am Prager Hauptbahnhof (Praha hlavní nádraží), dem zweiten großen Tor zur Stadt: Der Bahnhof liegt an der Metro-Linie C, mitten im Zentrum, und von dort sind es nur wenige Minuten ins Herz der Altstadt. Ob Flugzeug oder Zug – die Ankunft in Prag ist unkompliziert, und genau das ist hier der Luxus: Ihr müsst nicht planen, um anzukommen. Für eure Gruppenplanung ist an diesem Tag wichtig, dass wir Vormittag und frühen Nachmittag bewusst offenlassen. Der erste Tag dieser Reise ist so gebaut, dass er sich an jede Ankunftszeit anpasst – Altstädter Ring, Astronomische Uhr und das erste Bierhaus funktionieren am Abend genauso gut wie am späten Nachmittag.

Hinweise

Die Fahrzeit vom Flughafen in die Innenstadt hängt stark von der Tageszeit ab; der Ring und die Brücken sind zu Stoßzeiten zäh. Plant am Ankunftstag deshalb keinen festen Termin, sondern nur ein Ziel: die Altstadt. Taschen für die Sicherheitskontrolle am Flughafen klein halten, dann geht es zügig.
Prag hat ein dichtes Netz aus Metro, Tram und Bus, und für ein Wochenende sind die Touristenpässe die einfachste Lösung: 24-Stunden- und 3-Tages-Pässe gibt es in der App PID Lítačka, wo sie etwas günstiger sind, oder als Papierticket am Automaten. Vom Flughafen fahren der Trolleybus 59 zur Metro A (Nádraží Veleslavín) und der Bus 100 zur Metro B (Zličín) mit diesen normalen Tickets; der Airport Express zum Hauptbahnhof hat einen eigenen Tarif. Wichtig: Papiertickets müssen beim ersten Einstieg im gelben Entwertungsgerät gestempelt werden, sonst gelten sie als ungültig. Für die Fahrt vom Flughafen mit Gepäck sind die Taxi-Apps die entspannteste Variante: Uber und Bolt funktionieren in Prag zuverlässig (lokale Empfehlung), und ihr kennt den Preis, bevor ihr einsteigt. Mit der Gruppe seid ihr damit oft günstiger und immer flexibler als mit Einzeltickets. Ein Tipp für euer Wochenende: Der 3-Tages-Pass rechnet sich fast immer, weil zu Burg, Vyšehrad und Náplavka jeweils eine Tram-Strecke gehört. Ihr könnt dann zu Fuß gehen, wenn das Wetter schön ist, und fahren, wenn die Füße streiken – genau die Freiheit, die ein Städtetrip mit Freunden braucht.
Prag liegt in der nördlichen gemäßigten Zone, und der Mai ist hier ein Geschenk: Die Tage sind lang und oft sonnig, Regen fällt meist nur in kurzen Schauern. Für euer Wochenende heißt das: lange helle Abende, angenehme Temperaturen für ausgedehnte Fußwege – und immer wieder ein kurzer Schauer, der nach zwanzig Minuten vorbei ist. Packt deshalb leichte Schichten und eine dünne Regenjacke ein, dazu Schuhe mit Profil. Kopfsteinpflaster und Karlsbrücke werden bei Nässe rutschig, und ihr wollt nicht schwitzend oder balancierend den Hügel zur Burg hinaufsteigen. Für die Abende am Wasser – auf der Náplavka oder im Biergarten – ist ein Pullover Gold wert. Der Klimavorteil im Mai: Die Sonne steht noch nicht so hoch wie im Hochsommer. Frühe Morgenstunden an der Karlsbrücke und späte Nachmittage auf der Burg sind deshalb die angenehmsten Fenster des Tages – genau die Zeiten, die dieser Plan nutzt. Zieht ein Regentag auf, tauscht einfach einen Außentermin: St.-Veits-Dom, Emmauskloster und die Bierstuben funktionieren bei jedem Wetter.
Check-in im Altstadt-Quartier: Gepäck abgeben und Prag einatmen
Sobald ihr aus dem Taxi steigt, ändert sich die Geräuschkulisse: Statt Motoren hört ihr Schritte auf Kopfsteinpflaster, das Klappern von Koffern und das leise Summen der Straßencafés. Viele Häuser in der Altstadt sind historische Bauten mit verwinkelten Gängen, Innenhöfen und romanischen oder gotischen Kellern, in denen heute Frühstücksräume liegen – ein erster Vorgeschmack darauf, wie viele Schichten Geschichte diese Stadt hat. Gepäck abgeben, Schuhe wechseln, kurz sortieren: Für die nächsten zwei Nächte seid ihr mitten im Geschehen. Legt die Koffer ab und geht die ersten Gassen ohne Plan ab – genau hier funktioniert Prag am besten, weil hinter jeder Ecke entweder ein Turm, eine Barockfassade oder eine Bierstube auftaucht. Für eure Gruppe lohnt sich ein kurzes gemeinsames Briefing im Hotelzimmer: Wer will was unbedingt sehen, wer braucht eine Pause, und wo treffen wir uns wieder? Mit einem festen Treffpunkt (etwa am Hus-Denkmal auf dem Altstädter Ring) ist der Abend deutlich entspannter, weil sich die Gruppe jederzeit aufteilen kann.

Hinweise

Wer viel Gepäck hat: In der Altstadt liegen viele Hotels in Fußgängerzonen. Lasst euch die nächste anfahrbare Adresse vom Hotel geben, damit der Fahrer nicht im Kreis fährt. Wer mit dem Zug kommt, nimmt am Hauptbahnhof die Metro C und ist in wenigen Minuten in der Altstadt.
Die beste Basis für diese drei Tage ist die Altstadt (Staré Město). Von hier erreicht ihr Altstädter Ring, Astronomische Uhr, Josefov und die Karlsbrücke in fünf bis zehn Gehminuten, und abends liegt die Bierhaus- und Barszene direkt vor der Haustür. Für eine Gruppe von Freunden ist genau das entscheidend: Niemand muss nach dem letzten Bier noch quer durch die Stadt fahren. Mögt ihr es ruhiger und ein bisschen großzügiger, ist die Kleinseite (Malá Strana) unterhalb der Burg eine wunderschöne Alternative – barocke Gassen, Blick auf die Moldau, aber abends weniger Trubel und weniger Lokale in Gehweite. Die dritte echte Option ist Vinohrady: mehr Platz fürs Geld, viele gute Restaurants und ein deutlich lokaleres Publikum, dafür braucht ihr die Tram. Konkret für den mittleren Budgetrahmen: ein Boutique-Hotel in den Gassen zwischen Altstädter Ring und Národní třída, oder ein Apartment in Vinohrady nahe einer Tram-Haltestelle. Wählt in beiden Fällen eine Unterkunft möglichst nah an einer Tram – dann ist Prag mit dem 3-Tages-Pass fast mühelos.
Altstädter Ring und die Astronomische Uhr im Abendlicht
90

Minuten

Der Altstädter Ring ist seit dem Mittelalter das Herz der Stadt: Marktplatz, Richtplatz, Krönungsweg und Bühne der großen Geschichte Böhmens zugleich. An seiner Südwestecke steht das Altstädter Rathaus mit der Astronomischen Uhr (Orloj) an der Südmauer des Rathausturms. Ein Detail, das viele übersehen: Das astronomische Zifferblatt stammt aus dem Jahr 1410, das Kalenderblatt darunter kam erst gegen Ende des 15. Jahrhunderts hinzu – die Uhr zeigt also seit über sechshundert Jahren die Zeit, die Planeten und den Tierkreis. Um die Uhr rankt sich eine der bekanntesten Prager Legenden: Nachdem Meister Hanuš das komplexe Werk vollendet hatte, wurden die Ratsherren missgünstig, denn das Meisterwerk sollte einzigartig bleiben. Die Uhr wurde 1945 im Krieg schwer beschädigt – man fürchtete damals, das komplizierte Uhrwerk nie wieder zum Laufen zu bringen – und nach aufwendiger Restaurierung 1948 wieder in Betrieb genommen. Genau deshalb lohnt es sich, ein paar Minuten vor der vollen Stunde dazustehen: Wenn sich das Figurenspiel in Bewegung setzt, steht die halbe Stadt davor. Rund um den Platz rahmen die Türme der Teynkirche, das Hus-Denkmal und pastellfarbene Bürgerhäuser mit gotischen und romanischen Kellern das Bild. Für euer Must-have heißt das: Hier startet der Abend. Und weil ihr genau das Richtige vermeidet – die Karlsbrücke nur mittags zu queren – bleibt der Platz am Abend deutlich entspannter als im Tagesgetümmel.

Hinweise

Die Aussicht vom Rathausturm mitten in der Altstadt ist großartig – am besten am späten Nachmittag, wenn die Sonne flach über die Dächer fällt. Für eure Gruppe: Vereinbart einen Treffpunkt am Hus-Denkmal, der Platz ist abends voll, aber gut überschaubar.

Vorgeschlagenes Restaurant

Tschechische Brauereigaststätte, Bierküche

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U Fleků in der Křemencova-Straße ist die perfekte erste Adresse für euer Interesse an tschechischen Bierhäusern: ein Brauereikomplex, in dem seit 1499 Bier gebraut wird, mit eigenem dunklen, malzigen Hausbier, das nur hier ausgeschenkt wird. Dazu kommt deftige böhmische Küche – Gulasch mit Semmelknödeln, Schweinshaxe, Ente mit Kraut, und dazu die klassischen Beilagen. Die Räume sind ein Labyrinth aus Stuben und Gewölben, im Mai sitzt man im lauschigen Innenhof fast wie in einem Dorfgasthaus mitten in der Stadt. Bestellt den halben Liter Hausbier und lasst die Runde ruhig langsam gehen – hier sitzt man nicht für ein schnelles Essen, sondern für den Abend. Ein Akkordeonspieler zieht meist durch die Stuben und spielt auf; das gehört zum Haus wie der Geruch von Malz und Hopfen. Grob gerechnet landet ihr mit Bier, Hauptgericht und Beilagen bei rund 20 bis 30 Euro pro Person, also genau im mittleren Rahmen. Der Weg ist unkompliziert: vom Altstädter Ring sind es etwa zehn Gehminuten Richtung Národní, die letzten Meter durch eine ruhige Wohnstraße. Wer danach noch weiterziehen will, findet die Barszene rund um die Dlouhá ulice in der Gegenrichtung, weitere zehn bis fünfzehn Minuten zu Fuß.

Mai 14 | Fr.

Tag 2 – Karlsbrücke im Morgengrauen, Prager Burg und das Emmauskloster
Karlsbrücke im ersten Licht: Prag, bevor die Stadt aufwacht
06:45
75

Minuten

Die Karlsbrücke ist das Wahrzeichen, das ihr euch nicht kaputtgehen lassen solltet – und der Trick dafür ist die Uhrzeit. Der Bau geht auf Kaiser Karl IV. zurück und ersetzte eine ältere Brücke, die ein Hochwasser zerstört hatte; über die Jahrhunderte wurde sie zur Prozessionsachse zwischen Altstadt und Burg. Rund 30 Statuen stehen heute auf ihren Pfeilern, die meisten davon barocke Figuren – und wer genau hinsieht, erkennt, dass die Originale längst durch Kopien ersetzt wurden, weil Wetter und Hochwasser ihnen zugesetzt haben. Der Altstädter Brückenturm am östlichen Ende gehört zum Schönsten, was die Prager Gotik hervorgebracht hat, und wird der Werkstatt Peter Parlers zugeschrieben. Am frühen Morgen wirkt das Bauwerk völlig anders: Nebelfetzen über der Moldau, das leise Rauschen des Wehrs bei Kampa, ein paar Angler, Fotografen und Menschen mit Hund. Die Burg steht als Silhouette über der Kleinseite, und die Stadt atmet, bevor sie sich füllt. Genau deswegen steht die Brücke ganz vorne in eurem Plan: Ihr wollt sie nicht mittags queren, sondern in diesem Fenster, in dem sie noch eine Brücke ist und keine Fußgängerschleuse. Um Viertel vor sieben gehört sie fast euch – und wenn ihr danach bergauf Richtung Burg geht, ist der ganze Vormittag schon gewonnen.

Hinweise

Die Steine sind morgens oft feucht, also Schuhe mit Profil. Plant die Brücke als ersten Punkt des Tages: Der anschließende Weg zur Burg ist dann ein einziger, wunderschöner Spaziergang bergauf. Wer fotografieren will, bekommt vom Kleinseitner Ufer aus den besten Blick auf die Brücke mit der Burg dahinter.
Vom Kleinseitner Brückenende führt die Nerudova bergauf zur Burg – ein Kopfsteinpflaster-Anstieg von rund 20 bis 25 Minuten, gespickt mit barocken Häusern, historischen Hauszeichen (die Häuser trugen ihre Wappen, weil es noch keine Straßennummern gab) und Cafétüren, die zum Verschnaufen einladen. Oben an der Nerudova-Spitze steht ihr schon fast am Hradschiner Platz, und von dort ist es ein kurzer Weg zum Burgtor. Alternative für den Fall, dass die Beine streiken: Vom Kleinseitner Ring fahren Trams hinauf in Richtung Burgviertel – das ist die bequemste Variante und mit dem 3-Tages-Pass ohnehin bezahlt. Die passende Linie und die aktuelle Fahrlage findet ihr in der Fahrplan-App, denn an manchen Tagen ändern sich Baustellen und Umleitungen. Für eure Gruppe ist der Anstieg der einzige wirklich sportliche Teil des Wochenendes. Zieht bequeme Schuhe an, nehmt Wasser mit, und plant oben keine Hetze – die Burg ist groß, und ihr wollt nicht schwitzend in den Dom stolpern. Unterwegs laden kleine Bäckereien und Cafés für einen Kaffee im Stehen.
Prager Burg und St.-Veits-Dom: Krönungskirche, Königsgruft und Goldene Gasse
08:45
210

Minuten

Die Prager Burg ist kein einzelnes Gebäude, sondern eine kleine Stadt auf dem Hügel über der Moldau: mehrere Höfe, der alte Königspalast, die Gärten, die Goldene Gasse – und in der Mitte der St.-Veits-Dom, der größte und bedeutendste Dom Prags. Hier fanden die Krönungen böhmischer Könige und Königinnen statt, und hier ruhen die sterblichen Überreste der heiligen Patrone des Landes. Schon der Anblick von der Brücke aus erklärt, warum Böhmen jahrhundertelang von diesem Felsen aus regiert wurde. Die Baugeschichte ist ein Crashkurs in europäischer Architektur: Rund um das Jahr 925 ließ Fürst Wenzel an dieser Stelle eine vorromanische Rotunde errichten, die nach 1060 durch eine dreischiffige Basilika mit zwei Türmen ersetzt wurde. Mit der Gründung des Prager Bistums im Jahr 973 und des St.-Veits-Kapitels wuchs die Bedeutung der Kirche; ab 1344 errichteten die Baumeister des gotischen Doms – Matthias von Arras und später Peter Parler – den Chor mit dem Kapellenkranz, die St.-Wenzels-Kapelle, das Goldene Tor und den unteren Teil des Großen Südturms, den Parler begann, aber nicht mehr vollendete. Fertiggebaut wurde der Dom erst in neugotischem Stil und 1929 feierlich geweiht. Besucher betreten den Dom durch das Portal an der Westfront, gegenüber dem Durchgang zwischen dem II. und III. Burghof. Im Chor vor dem Hauptaltar steht das königliche Mausoleum, darunter liegt im Untergrund die königliche Gruft; den Chor umgibt ein Kranz von Kapellen, in denen Herrscher und die heiligen Patrone der böhmischen Länder beerdigt liegen. Das Kultzentrum ist die St.-Wenzels-Kapelle. Nehmt euch zum Schluss Zeit für die Goldene Gasse, wo Franz Kafka in der Nummer 22 schrieb – für euch als Kunst- und Literaturfreunde ist das der Moment, in dem aus Besichtigung eine Geschichte wird.

Hinweise

Plant den Dom als ersten Programmpunkt des Vormittags, dann seid ihr vor den großen Gruppen im Schiff. Für die Innenräume braucht ihr das Ticket für den Hauptrundgang (Dom, Alter Königspalast, St.-Georgs-Basilika, Goldene Gasse); die Höfe selbst sind frei zugänglich, aber es gibt Sicherheitskontrollen – Taschen also klein halten. Der Anstieg über die Nerudova dauert rund 20 bis 25 Minuten.

Vorgeschlagenes Restaurant

Tschechische Klassiker und Wildgerichte

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Die Restaurace U Malířů 1543 an der Maltézské náměstí in der Kleinseite ist ein Stück altes Prag: historische Stuben mit bemalten Gewölbedecken, weiße Tischdecken und eine gehobene Küche, die böhmische Klassiker mit französischer Handschrift serviert. Wer klassisch bleiben will, fragt nach Svíčková, also Rindfleisch in Sahnesauce mit Knödeln. Für den Tagesablauf passt das Haus perfekt: Der Weg von der Burg führt bergab durch die Nerudova, also den angenehmen Teil des Hügels, und dauert zu Fuß etwa 15 bis 20 Minuten. Damit ist der Magen gefüllt, bevor es mit der Tram in die Neustadt weitergeht. Für eine Gruppe ab vier Personen reserviert besser am Vorabend per Telefon oder über die Hotelrezeption – die Stuben sind klein. Preislich ist das die teuerste Mahlzeit der Reise und liegt deutlich über einer Bierstube – dafür sitzt ihr in einem Haus, dessen Mauern älter sind als die meisten Grenzen Europas.
Emmauskloster in der Neustadt: Slawenmönche, Luftangriff und Neubeginn
14:45
75

Minuten

Das Emmauskloster in der Prager Neustadt ist eines dieser Ziele, die man nicht erwartet: eine mittelalterliche Klosteranlage mit Kreuzgang, nur wenige Schritte von der Moldau, ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Tanzenden Haus und dem Vyšehrad. Gegründet wurde es 1347 von Karl IV. für Benediktinermönche, die ihre Liturgie in altkirchenslawischer Sprache feierten – ein für das lateinische Europa bemerkenswertes Projekt und ein Lieblingskind des Kaisers. Die jüngere Geschichte ist hart und erzählt sich fast von selbst: 1945 wurde das Kloster bei einem versehentlichen alliierten Luftangriff zu großen Teilen zerstört, kurze Zeit später begann man mit dem Wiederaufbau. Die markanten modernen Türme und Dachformen der Kirche sind bewusst als Kontrast zum gotischen Bestand gesetzt – ein Gebäude, an dem man Mittelalter und Moderne gleichzeitig ablesen kann. Besonders schön ist der Kreuzgang, der zu den erhaltenen und wiederhergestellten Schätzen gehört. Für euren Nachmittag passt der Ort ideal: Es ist ruhig, es ist drinnen wie draußen, und vom Klosterbereich blickt man über die Moldau Richtung Vyšehrad. Erreichbar ist es bequem – mehrere Tramlinien halten an der Haltestelle Palackého náměstí, die praktisch direkt zum Kloster führt. Und praktisch: Von Mai bis Oktober ist montags bis samstags von 11 bis 17 Uhr geöffnet, sonntags nicht. Heute ist Freitag, ihr seid also genau richtig.

Hinweise

Sonntags bleibt das Kloster geschlossen – euer Besuch liegt genau richtig am Freitag. Der Kreuzgang und die Kirche sind der Kern des Besuchs; rechnet mit rund einer guten Stunde. Als Regenalternative funktioniert das Kloster hervorragend.
Tanzendes Haus und Moldau-Ufer im Nachmittagslicht
16:15
60

Minuten

Das Tanzende Haus an der Rašínovo nábřeží ist Prags frechstes Bauwerk: ein Paar aus zwei Türmen, die sich wie ein tanzendes Duo aneinanderlehnen, entworfen von Vlado Milunić und Frank Gehry und 1996 fertiggestellt. Die Assoziation zu Fred Astaire und Ginger Rogers ist gewollt, und der Kontrast zu den barocken und gotischen Nachbarn könnte größer nicht sein – genau deshalb ist der Ort für euch als Kunst- und Architekturfreunde einen Stopp wert. Die Geschichte unter dem Gebäude ist allerdings ernst: Das Grundstück wurde 1945 im Krieg schwer getroffen, ähnlich wie das Emmauskloster wenige Gehminuten weiter. Was heute nach Leichtigkeit aussieht, steht also auf einer Narbe der Stadt – ein Detail, das den Anblick verändert, wenn man es einmal weiß. Danach ist der Rest des Nachmittags euer Uferstück: Von hier zieht sich die Moldau mit Blick auf Brücken, Wehre und die Burg auf der anderen Seite nach Norden zurück Richtung Národní třída – ein flacher, entspannter Spaziergang von etwa 15 Minuten, ideal als Pause vor dem Abend. Auf dem Dach des Tanzenden Hauses gibt es eine Bar mit Aussicht; wer mag, trinkt dort einen ersten Sundowner, bevor es zum Essen geht.

Hinweise

Der Außenbesuch ist kostenlos und dauert nur ein paar Minuten – Fotografieren am besten von der Uferpromenade aus, wo das ganze Haus mit der Burg im Hintergrund ins Bild passt. Die Náplavka unterhalb der Straße ist schon jetzt einen Blick wert; morgen früh steht dort der Markt.

Vorgeschlagenes Restaurant

Tschechische Bierstube, Kneipenküche

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In der Husova-Straße, wenige Minuten vom Altstädter Ring entfernt, liegt das U Zlatého tygra – eine unprätentiöse Bierstube mit holzgetäfelten Wänden, in der 1994 Václav Havel und Bill Clinton zusammen ein Bier tranken. Das Pilsner Urquell fließt hier in Strömen und wird in der traditionellen Art gezapft, dazu gibt es einfache, ehrliche Küche: Nakládaný hermelín (in Öl eingelegter Camembert mit Zwiebel und Chili), Gulasch mit Knödeln, Bratwurst mit Senf und Brot. Für eure Gruppe ist das der ideale Ort für den zweiten Abend: laut genug, um in Grüppchen zu reden, günstig genug für eine lange Runde, und so nah an der Altstadt, dass niemand weit laufen muss. Setzt euch zu den Einheimischen an die langen Tische – das ist hier Prinzip, nicht Zufall. Preislich ist das der günstigste Abend der Reise: Mit Bier und ein paar Platten landet ihr grob bei 15 bis 25 Euro pro Person. Ein Blick auf die Uhr lohnt sich trotzdem – die Küche schließt früher als der Zapfhahn, also bestellt das Essen, bevor ihr euch in die zweite Runde verliert.
Prags Nachtleben konzentriert sich auf wenige Achsen. Die Dlouhá ulice zwischen Altstädter Ring und Revoluční ist die dichteste Bar- und Clubmeile der Altstadt – hier reiht sich Kellerbar an Kellerbar, und weil alles in Gehweite liegt, ist der Abend für eine Gruppe besonders einfach zu organisieren. Mögt ihr es lokaler und entspannter, fahrt mit der Tram nach Vinohrady oder Žižkov: Dort sitzen Craft-Beer-Pubs, Weinbars und kleine Musikclubs mit überwiegend Prager Publikum. Für den Rückweg am späten Abend sind Taxi-Apps die zuverlässigste Wahl – Uber und Bolt funktionieren in Prag gut, und ihr müsst nicht nach einem freien Taxi am Straßenrand suchen. Zu Fuß wählt ihr am besten die beleuchteten Hauptstraßen über den Altstädter Ring oder die Národní třída. Und ein ehrlicher Hinweis für den Folgetag: Am Samstagmorgen steht der Náplavka-Markt früh auf dem Programm. Wer bis vier Uhr morgens durchhält, sollte den Markt als optionale Etappe behandeln – Prag verzeiht viel, aber nicht zwei durchfeierte Nächte hintereinander.

Mai 15 | Sa.

Tag 3 – Náplavka-Markt, Vyšehrad und der Abschied von der Moldau

Vorgeschlagenes Restaurant

Bauernmarkt mit tschechischem Streetfood

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Samstags verwandelt sich das Moldauufer auf der Náplavka zwischen Palackého náměstí und Výtoň in einen langen Bauernmarkt: Stände mit böhmischem Käse – auch der berüchtigte Olomoucké tvarůžky ist dabei –, frisch gebackene Koláče, Klobása vom Grill, eingelegtes Gemüse, Säfte und guter Kaffee. Für euch ist das der perfekte Abschiedsvormittag: Frühstück mit Flussblick, während über euch die Möwen kreisen und auf der anderen Seite die Burg im Morgenlicht steht. Besonders praktisch ist die Lage: Der Markt liegt direkt an der Strecke zum Vyšehrad und nur wenige Minuten vom Emmauskloster und der Tram-Haltestelle Palackého náměstí entfernt. Ihr könnt also in Ruhe frühstücken und danach zu Fuß weiterziehen, ohne einen Umweg zu machen – genau die Art von Vormittag, die man am letzten Tag braucht. Grob gerechnet kommt ihr mit 8 bis 12 Euro pro Person für ein ausgiebiges Marktfrühstück aus. Nehmt etwas Bargeld mit, auch wenn inzwischen viele Stände Karten akzeptieren, und packt eine eigene Tasche ein, falls Käse oder Gebäck mit nach Hause sollen.
Vyšehrad: Moldau-Panorama, Casematen und das Grab von Dvořák
09:45
105

Minuten

Vyšehrad ist die legendäre zweite Burg Prags, auf einem Felsen hoch über der Moldau – und der Ort, an dem die Stadt in der Sage beginnt. Hier soll die Fürstin Libuše geherrscht und den Ruhm Prags vorausgesagt haben; historisch war der Hügel im 10. und 11. Jahrhundert Sitz der Přemysliden, bevor die Burg auf der anderen Flussseite ihm den Rang ablief. Für euer Interesse an Flussblicken ist das der schönste Aussichtspunkt der Reise. Oben erwarten euch die Basilika St. Peter und Paul mit ihren zwei neugotischen Türmen, der Vyšehrader Friedhof, der als nationales Pantheon gilt und die Gräber von Dvořák, Smetana, Mucha und Jan Neruda birgt, sowie die alten Kasematten mit ihren unterirdischen Gängen. Der Rundgang über die Wälle führt immer wieder an die Kante, von der man auf die Moldau mit ihren Wehren, auf die Brücken und auf die Burg am gegenüberliegenden Horizont schaut – das Prag-Panorama, das man auf Postkarten sucht und hier in echt bekommt. Der Weg hierher ist kurz: Vom Markt geht ihr am Ufer entlang bis Výtoň und dann den Hügel hinauf, insgesamt etwa 15 bis 20 Minuten. Plant den Vyšehrad als ruhigen Abschluss, nicht als Programmpunkt zum Abhaken – oben weht fast immer ein Wind vom Wasser, und im Mai ist das genau die richtige Temperatur dafür.

Hinweise

Der Friedhof und das Gelände sind frei zugänglich; für die Kasematten gibt es ein Ticket. Wenn die Basilika gerade für eine Messe geöffnet ist, einfach kurz warten – der Innenraum lohnt sich. Der Anstieg ist kurz, aber steil; oben gibt es Bänke und ein Café.

Vorgeschlagenes Restaurant

Wiener Kaffeehaus, tschechische Patisserie

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Das Café Louvre an der Národní třída ist ein Stück Prager Jahrhundertwende: 1902 eröffnet, mit hohen Fenstern, weißen Tischdecken und einer der schönsten Kaffeehausstuben der Stadt. Franz Kafka und Albert Einstein gehörten zu den Gästen des Hauses – Kafka traf sich hier mit Freunden, Einstein kam in seiner Prager Zeit zum Lesen. Für euren Abreisetag ist das die richtige Mischung aus Kultur und Ruhe: kein Trubel, aber Geschichte an jedem Tisch. Bestellt einen Einspänner oder einen tschechischen Kaffee mit einem Stück Medovník (Honigkuchen) oder Apfelstrudel – oder, wenn ihr richtig hungrig seid, ein spätes Frühstück mit Eierspeise und frischem Brot. Auf der ersten Etage gibt es zusätzlich Billardtische; falls noch eine halbe Stunde Zeit ist, ist das eine herrlich altmodische Art, sich von Prag zu verabschieden. Mit rund 10 bis 18 Euro pro Person seid ihr dabei. Der Rückweg zum Hotel dauert von hier aus 10 bis 15 Minuten über die Národní třída – oder ihr nehmt die Tram, denn mit dem 3-Tages-Pass ist die Fahrt ohnehin bezahlt.
Klärt schon beim Check-in, ob ihr das Gepäck nach dem Check-out im Hotel lassen könnt – fast alle Häuser in der Altstadt bieten das an, und damit bleibt der letzte Vormittag frei. Alternativ gibt es Schließfächer im Prager Hauptbahnhof, der an der Metro-Linie C liegt. Für die Fahrt zum Flughafen ist die Taxi-App die entspannteste Lösung: Sie holt euch direkt an der Hoteltür ab und ist mit Gepäck und Gruppe meist günstiger als mehrere Einzeltickets. Plant einen Puffer für den Ring ein, denn die Ausfallstraßen nach Westen sind tagsüber oft zäh. Mit der Bahn geht es vom Hauptbahnhof, von wo aus ihr die Metro und das regionale Netz erreicht. Der wichtigste Hinweis zum letzten Tag: Dieser Plan ist auf einen Nachmittags- oder Abendabflug zugeschnitten. Liegt euer Flug früh am Morgen, streicht Markt und Vyšehrad und fahrt direkt zum Flughafen – die Náplavka bleibt dann für das nächste Mal, und Prag ist eine Stadt, die man ohnehin zweimal besucht.
Rückreise: Transfer zum Flughafen Václav Havel und Heimfahrt
Zum Abschluss verabschiedet ihr euch auf die schönste Art: mit dem Blick zurück. Auf der Fahrt Richtung Westen verschwinden die Türme der Altstadt hinter den Hügeln, und wenn ihr im Auto oder Taxi sitzt, ist der letzte Blick auf die Burg und die Moldauschleife fast unvermeidlich. Nehmt euch diesen Moment – es ist der Unterschied zwischen einer Städtereise und einer Reise, an die man sich erinnert. Am Flughafen angekommen, bleibt genug Zeit für die üblichen Schritte: Gepäckaufgabe, Sicherheitskontrolle, ein letzter Kaffee am Gate. Wer mit der Bahn zurückfährt, startet am Prager Hauptbahnhof, der mitten in der Stadt an der Metro-Linie C liegt – von der Altstadt aus sind es nur wenige Stationen. Ein Wort zu den Zeiten: Weil wir nicht wissen, ob euer Rückflug am Mittag oder am Abend startet, bleibt dieser Transferblock bewusst offen. Bucht die Fahrt erst, wenn eure Verbindung feststeht, und rechnet am Flughafen zusätzlich Puffer für Sicherheitskontrollen ein – der Václav-Havel-Flughafen ist überschaubar, aber zur Ferienzeit gut gefüllt.

Hinweise

Plant für den Transfer zum Flughafen einen Puffer ein, weil der Verkehr auf dem Ring schwankt. Mit der Taxi-App kennt ihr den Preis vorab; für die Bahn ist der Hauptbahnhof der richtige Ausgangspunkt.

Wir wünschen dir ein absolut unglaubliches Abenteuer!

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Gemacht mitfür Reisende auf der ganzen Welt
© 2026 Mappu. Alle Rechte vorbehalten.
Generiert
Mappu-Reiseroutenpipeline
15. Okt. 2026
Geprüft
15. Okt. 2026
Quellenkontext
Routenlogik, Ortsdaten, Kartenkontext und Mappu-Reiseintelligenz.
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Von der Reiseroute zu den Audioguides am Ziel

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Häufige Fragen

Reichen 3 Tage für Prag?

Für einen ersten Besuch ja: ein Abend für die Altstadt, ein ganzer Tag für Karlsbrücke, Prager Burg und Neustadt und ein Vormittag für Náplavka und Vyšehrad. Einige Museen bleiben außen vor, aber fast alles lässt sich zu Fuß oder mit der Tram erreichen.

Braucht man ein Ticket für die Prager Burg?

Die Höfe sind frei zugänglich; für den St.-Veits-Dom jenseits des Eingangsbereichs, den Alten Königspalast, die St.-Georgs-Basilika und die Goldene Gasse brauchen Sie das Ticket für den Hauptrundgang, online oder an den Kassen erhältlich. Kommen Sie früh, wie in diesem Plan, und prüfen Sie auf der Website der Burg mögliche Schließungen wegen Zeremonien.

Wie kommt man vom Prager Flughafen in die Innenstadt?

Mit dem Trolleybus 59 zur Metro A (Nádraží Veleslavín) oder dem Bus 100 zur Metro B (Zličín), jeweils mit normalen PID-Tickets, die in der App etwas günstiger sind. Der Airport Express zum Hauptbahnhof hat einen eigenen Tarif; für eine Gruppe mit Gepäck sind Taxi oder Fahrdienst-App am bequemsten.

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