Was dieses Museum besonders macht, ist das Gleichgewicht von Natur und Kunst. Skulpturen werden zusammen mit Ausblicken auf das umliegende Tal und die Berge gezeigt, sodass die Landschaft Teil der Ausstellung ist und nicht bloß deren Kulisse. Denken Sie weniger an ein großes Gebäude, sondern eher an ein Gespräch zwischen Bauwerken, Wegen und Gelände. Die Hänge bestimmen, wo Sie innehalten, wo Sie abbiegen und was Sie jenseits einer Skulptur eingerahmt sehen. Auch das Wetter wirkt mit: Vögel, Kiefernduft und ziehender Nebel verändern von einem Besuch zum nächsten, wie jedes Werk wirkt. Gehen Sie also langsam. Umrunden Sie ein Stück, betrachten Sie es aus einem anderen Winkel und blicken Sie dann über es hinweg auf die Hügel dahinter. Eine Skulptur ist hier dazu gedacht, unter freiem Himmel erlebt zu werden, und Ihre eigene Bewegung gehört dazu, wie Sie sie sehen.