Audioguide: Stephansdom Wien

Das Herz von Österreichs Hauptstadt

Stephansdom Wien
Foto von Shashank Verma auf Unsplash

7 Min. Hörzeit · Abschnitt 1 von 5: Willkommen im Herzen Wiens

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Vom Stephansdom zur Hofburg, Wien, live mit Mappu: die Geschichten zu dem, was vor Ihnen liegt, Halt für Halt. 50 Credits (4,99 €).

Stephansdom Wien • Abschnitt 1 von 5

Stephansdom Wien: Gibt es einen kostenlosen Audioguide?

Kurze Antwort. Ja. Stephansdom Wien (Wien, Österreich): kostenloser Mappu-Audioguide im Browser – 5 Abschnitte und etwa 7 Minuten Hörzeit, in 8 Sprachen. Er behandelt „Ein Dach wie ein orientalischer Teppich“, „Die ungleichen Türme“ und „Die Stimme Österreichs: Die Pummerin“. In der Mappu-App erzählt Walk Mode von den Orten um Sie herum, während Sie unterwegs sind, und beantwortet Ihre Fragen.

Stephansdom Wien: Karte

Die Mappu-Karte des Ortes mit den Wegen und Eingängen, die OpenStreetMap in der Umgebung zeigt.

Stephansdom Wien: KarteDer Ort auf der Karte, mit dem Punkt des Guides markiert.

Stephansdom Wien: Was erzählt der Audioguide?

  1. 01

    Willkommen im Herzen Wiens

    Herzlich willkommen am Stephansplatz, dem geografischen und emotionalen Mittelpunkt Wiens. Vor Ihnen ragt der Stephansdom empor, von den Einheimischen liebevoll „Steffl“ genannt. Dieses monumentale Bauwerk der Gotik ist weit mehr als nur eine Kirche; es ist ein nationales Symbol für den Wiederaufbau Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Geschichte dieses Ortes reicht weit zurück: Bereits im Jahr 1137 wurde die erste romanische Kirche hier begründet und zehn Jahre später geweiht. Wenn Sie auf die Westfassade blicken, sehen Sie noch heute das markante Riesentor und die beiden Heidentürme, die aus dieser frühen Bauphase im dreizehnten Jahrhundert stammen. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um die gewaltige Energie dieses Ortes auf sich wirken zu lassen, während Menschen aus aller Welt hier zusammenkommen, um die Geschichte von Jahrhunderten zu atmen.

  2. 02

    Ein Dach wie ein orientalischer Teppich

    Lassen Sie Ihren Blick nun nach oben gleiten zu einem der markantesten Merkmale des Domes: dem farbenfrohen Dach. Es ist mit rund 230.000 glasierten Dachziegeln gedeckt, die in zehn verschiedenen Farbtönen schimmern. Das auffällige Zickzack-Muster erinnert an kostbare orientalische Teppiche, was zur Zeit der Gotik als höchst modern galt. Besonders beeindruckend sind die eingearbeiteten Wappen. Auf der Südseite prangt der kaiserlich und königliche Doppeladler der Habsburger mit dem Monogramm von Kaiser Franz dem Ersten. Auf der Nordseite sehen Sie die Wappen der Stadt Wien und der Republik Österreich. Ein kleines Kuriosum am Rande: Der Bundesadler im österreichischen Wappen blickt hier in die falsche Richtung, vermutlich um die optische Symmetrie des Daches zu wahren. Dank der extrem steilen Neigung von bis zu 80 Grad rutscht Schnee im Winter übrigens einfach ab, sodass das farbenprächtige Mosaik fast immer sichtbar bleibt.

  3. 03

    Die ungleichen Türme

    Der Stephansdom besitzt insgesamt vier Türme, doch zwei davon fallen sofort ins Auge. Der Südturm ist mit 136,4 Metern der höchste von ihnen und war bei seiner Fertigstellung im Jahr 1433 für über 50 Jahre das höchste freistehende Bauwerk Europas. Falls Sie sich sportlich fühlen, können Sie die 343 Stufen hinauf zur Türmerstube erklimmen, von wo aus früher Brandwächter über die Stadt blickten. Im krassen Gegensatz dazu steht der Nordturm. Er erreicht nur eine Höhe von 68,3 Metern. Ursprünglich sollte er ein Spiegelbild des Südturms werden, doch die Bauarbeiten wurden im Jahr 1511 aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten und der nahenden Türkengefahr eingestellt. So erhielt er schließlich nur eine Renaissance-Haube statt einer gotischen Spitze. Im Nordturm befindet sich heute jedoch die berühmte Pummerin, die zweitgrößte freischwingende Glocke Europas.

  4. 04

    Die Stimme Österreichs: Die Pummerin

    Hinter dem massiven Gestein des Nordturms verbirgt sich die „Stimme Österreichs – die Pummerin. Diese gigantische Glocke wiegt über 20.000 Kilogramm und hat einen Durchmesser von über 3 Metern. Ihre Geschichte ist tief mit der österreichischen Identität verwurzelt. Die ursprüngliche Glocke aus dem Jahr 1711 wurde aus 180 geschmolzenen Kanonen des osmanischen Heeres gegossen, die nach der Belagerung von Wien zurückgelassen wurden. Während des verheerenden Dombrandes im April 1945 stürzte die alte Pummerin jedoch in die Tiefe und zerbrach. Die heutige Glocke ist ein Neuguss aus den Trümmern der alten und wurde 1950 geweiht. Wenn Sie den Dom besichtigen, denken Sie bitte daran, dass dies ein Ort des Gebets ist. Angemessene Kleidung – also keine schulterfreien Oberteile oder sehr kurzen Röcke – ist hier Zeichen des Respekts. Die Pummerin selbst läutet übrigens nur zu ganz besonderen Anlässen, wie etwa zum Jahreswechsel, und schenkt Wien dann ihren tiefen, beruhigenden Klang.

  5. 05

    Geheimnisse unter dem Pflaster

    Bevor Sie Ihren Spaziergang fortsetzen, werfen Sie einen Blick auf die Details in der Nähe des Riesentors. Hier finden Sie das „O fünf“-Symbol, ein Zeichen des österreichischen Widerstands gegen das Nazi-Regime, das direkt in den Stein geritzt wurde. Doch die Geheimnisse des Domes reichen noch tiefer: Unter Ihren Füßen erstrecken sich die Katakomben. Dort ruhen nicht nur die Gebeine von etwa 11.000 Wienern, sondern auch die inneren Organe vieler Habsburger-Herrscher in Kupferurnen. Es ist eine faszinierende Welt des „spanischen Hofzeremoniells“, bei dem Körper, Herz und Eingeweide an unterschiedlichen Orten bestattet wurden. Vielleicht spüren Sie nun die Neugier, selbst einen Blick in die dunklen Gänge der Unterwelt zu werfen oder das Lichtspiel in den gewaltigen Kirchenschiffen zu beobachten. Der Dom hütet noch unzählige Geschichten – halten Sie die Augen offen für die kleinen Dämonen aus Stein und den leidenden „Zahnwehherrgott“ an der Außenmauer.

Über diesen Guide

Mit KI aus 11 Quellen erstellt; automatisch geprüft und zuletzt aktualisiert am 3. Juni 2026. Prüfen Sie Tickets und Öffnungszeiten auf der offiziellen Website. Unabhängiger Guide von Mappu. Nicht mit dem Ort oder seinen Betreibern verbunden und nicht von ihnen empfohlen.

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Dieser Ort ist Station 1 von 6 eines Rundgangs auf eigene Faust: Vom Stephansdom zur Hofburg, Wien. Etwa 3,5 km und 45 Minuten zu Fuß, dazu etwa 39 Minuten zum Zuhören.

Routenkarte: zu Fuß ab Stephansdom Wien6 nummerierte Stationen in Gehreihenfolge. Station 1: Stephansdom Wien; Station 2: St. Hieronymus am Franziskanerplatz; Station 3: Jesuitenkirche (St. Ignatius); Station 4: Kirche Maria am Gestade; Station 5: Minoritenkirche; Station 6: Hofburg.Station 1: Stephansdom Wien1Station 2: St. Hieronymus am Franziskanerplatz2Station 3: Jesuitenkirche (St. Ignatius)3Station 4: Kirche Maria am Gestade4Station 5: Minoritenkirche5Station 6: Hofburg6
Die Entfernungen sind Schätzungen entlang des Fußwegs laut OpenStreetMap.

Route zur Orientierung. Schau beim Gehen, wohin du gehst, achte auf den Verkehr und halte dich an Beschilderung und örtliche Regeln. Die Karte ist eine Hilfe, kein Sicherheitsleitfaden. Nutzungsbedingungen

  1. Stephansdom WienDieser Audioguide

    etwa 0,5 km · etwa 7 Min. zu Fuß

  2. St. Hieronymus am Franziskanerplatz

    etwa 0,6 km · etwa 8 Min. zu Fuß

  3. Jesuitenkirche (St. Ignatius)

    etwa 0,9 km · etwa 12 Min. zu Fuß

  4. Kirche Maria am Gestade

    etwa 0,8 km · etwa 11 Min. zu Fuß

  5. Minoritenkirche

    etwa 0,6 km · etwa 8 Min. zu Fuß

  6. Hofburg
Bildnachweise

Walk Mode, in der kostenlosen Mappu-App: 2 Stunden für 50 Credits (Starter-Paket für 4,99 €)

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Bildnachweise

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Häufige Fragen

Stephansdom Wien: Wie lange dauert der kostenlose Audioguide?

Etwa 7 Minuten Hörzeit in 5 Abschnitten: „Willkommen im Herzen Wiens“, „Ein Dach wie ein orientalischer Teppich“, „Die ungleichen Türme“, „Die Stimme Österreichs: Die Pummerin“ und „Geheimnisse unter dem Pflaster“.

Stephansdom Wien: Was kann ich Mappu nach dem Guide fragen?

Sie können vertiefende Fragen stellen, etwa „Warum wurde der Nordturm des Domes eigentlich nie fertiggestellt?“, und in Mappu weiterfragen; der Guide bleibt mit Ihrer Karte und Reiseplanung verbunden.