Zwinger: Wie lange dauert der kostenlose Audioguide?
Etwa 6 Minuten Hörzeit in 5 Abschnitten: „Willkommen im Zwingergarten“, „Ein Garten zwischen zwei Mauern“, „Orangenbäume und Feste“, „Von der Ruine zum Museumsviertel“ und „Bevor Sie weitergehen“.
Der Name hinter dem barocken Zwinger in Dresden

Kurze Antwort. Ja. Zwinger (Dresden, Deutschland): kostenloser Mappu-Audioguide im Browser – 5 Abschnitte und etwa 6 Minuten Hörzeit, in 6 Sprachen. Er behandelt „Ein Garten zwischen zwei Mauern“, „Orangenbäume und Feste“ und „Von der Ruine zum Museumsviertel“. In der Mappu-App erzählt Walk Mode von den Orten um Sie herum, während Sie unterwegs sind, und beantwortet Ihre Fragen.
Willkommen im Zwingergarten, der innerhalb des Zwingers liegt, einem der großen barocken Wahrzeichen Dresdens. Sie befinden sich am nordwestlichen Rand der Innere Altstadt, der inneren Altstadt, und das Dresdner Schloss sowie die Semperoper liegen ganz in der Nähe. Ein Wort zum Namen, bevor wir beginnen: Die Geschichte des Zwingergartens gehört zum gesamten Zwinger-Komplex, und der Name ist älter als der Palast, den Sie heute sehen. Der königliche Garten, der ihn ursprünglich trug, lag irgendwo zwischen den westlichen Befestigungen der Stadt, und seine genaue Lage ist nur ungenau bekannt. In diesem Führer erzähle ich Ihnen daher vom Zwinger und von der Gartentradition rund um Sie, und ich sage deutlich, wenn ich vom Gesamtkomplex spreche und nicht von einem bestimmten Stück Rasen. Der Name geht auf das Wort Zwinger zurück, das einen schmalen Streifen zwischen einer äußeren und einer inneren Verteidigungsmauer bezeichnet. Bemerkenswerterweise wurde dieses mittelalterlich klingende Wort einem der anmutigsten Festpaläste Deutschlands beigelegt. Lassen Sie uns herausfinden, wie das geschah.
Stellen Sie sich den westlichen Rand Dresdens vor, bevor der barocke Palast existierte. Das Gebiet zwischen der äußeren und der inneren Mauer wurde allgemein als Zwinger bezeichnet, und in der Nähe des Schlosses nutzte der königliche Hof dieses Gelände für gärtnerische Zwecke. Dieser königliche Zwingergarten war ein Garten, der den Hof versorgte, und er erfüllte weiterhin seine ursprüngliche Aufgabe als schmaler Verteidigungsstreifen zwischen den beiden Mauern. Eine Überlieferung führt den Garten auf die Zeit des Kurfürsten Moritz zurück, der von 1521 bis 1553 lebte. Demnach ließ er ab 1549 einen Garten nach dem Vorbild des Schlossgartens in Prag anlegen, der ebenfalls Zwingergarten genannt wurde. Die Stadtmauer hat eine Spur hinterlassen. Die südwestlichen Teile des barocken Zwingers, darunter das Kronentor, stehen auf Abschnitten der äußeren Ringmauer, die noch heute sichtbar sind. Von der inneren Mauer ist nichts erhalten. Wenn Sie also diesen eleganten Komplex betrachten, sehen Sie einen Palast, der auf dem Grundriss eines alten befestigten Gartenstreifens errichtet wurde.
Die barocke Geschichte beginnt im Jahr 1709. August der Starke suchte ein Winterquartier für seine große Sammlung kleiner Orangenbäume und anderer Kübelpflanzen. Er beauftragte seinen obersten Baumeister Matthäus Daniel Pöppelmann, im Zwingergarten ein Orangerie-Gebäude zu errichten. Der Plan wuchs schnell. Eine Handskizze aus diesem Jahr zeigt bereits eine vierstufige, halbkreisförmige Terrasse für den Standort. Später sollte die Anlage auch für höfische Festlichkeiten dienen. Die barocke Festkultur war nicht nur Unterhaltung. Sie war ein Mittel, mit dem ein Herrscher Reichtum und landesherrliche Macht zur Schau stellte, und der Zwinger wurde zur Bühne genau dafür. Augustus' Leidenschaft für Orangen endete damit nicht. Einige Jahre später ließ er auch im barocken Garten von Großsedlitz südöstlich von Dresden eine Orangerie errichten, die nicht weniger als 1250 Orangenbäume beherbergte. Der Architekt und der Bildhauer sind die beiden Namen, die Sie hier immer wieder hören werden: Pöppelmann als Architekt und Balthasar Permoser als Bildhauer, der aus der Region Chiemgau in Bayern stammte und 1689 als Hofbildhauer nach Dresden kam.
Der Zwinger wurde immer wieder umgestaltet. Er wurde mehrfach restauriert, teils wegen Zerstörung oder Verfall, teils weil sich die Vorstellungen vom Denkmalschutz änderten. Im neunzehnten Jahrhundert wurde ein neuer Flügel nach Entwürfen von Gottfried Semper hinzugefügt. Ursprünglich als eigenständiges Museum geplant, wurde er als Semperbau bekannt, und er ist mit Schnitzereien des Dresdner Bildhauers Ernst Rietschel geschmückt. Die Sempergalerie wurde 1855 eröffnet und wurde zum Standort der Gemäldegalerie Alte Meister. Sie war eines der bedeutendsten deutschen Museumsprojekte des Jahrhunderts und machte den Zwinger zu einem Museumskomplex. Dann kam die Bombardierung Dresdens am 13. und 14. Februar 1945, die den Zwinger fast vollständig zerstörte. Der Wiederaufbau begann 1945, und Teile konnten bereits 1960 wieder eröffnet werden. Heute beherbergt der Komplex Teile der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, und er gilt weithin als eines der schönsten Beispiele barocker Architektur.
Schauen Sie sich noch einmal in Ruhe um. Dieser Ort begann als Verteidigungsstreifen zwischen zwei Mauern, wurde dann zum Hofgarten, danach zu einer barocken Orangerie und zum Festplatz. Später wurde er zu einem Museumsviertel, und im zwanzigsten Jahrhundert erhob er sich nach nahezu vollständiger Zerstörung wieder. Ein Holzstich aus dem neunzehnten Jahrhundert zeigt den Zwinger sogar als Spielplatz für die Bürger Dresdens. Das ist eine schöne Erinnerung daran, dass ein Ort, der für Könige erbaut wurde, schon lange mit allen geteilt wird. Achten Sie beim Schlendern auf die Skulpturen, auf den Verlauf der alten äußeren Mauer nahe dem Kronentor und darauf, wie das Dresdner Schloss und die Semperoper gleich dahinter liegen. Jedes davon fügt einem Kapitel einer Geschichte hinzu, die bis heute weitererzählt wird.
Mit KI aus 6 Quellen erstellt; automatisch geprüft und zuletzt aktualisiert am 23. Oktober 2026. Prüfen Sie Tickets und Öffnungszeiten auf der offiziellen Website.
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