Die Geschichte dieses Ortes begann gefährlich. Im neunzehnten Jahrhundert ratterten die Züge noch auf Straßenniveau, was so viele Unfälle verursachte, dass die Zehnte Avenue als Death Avenue bekannt wurde. Um dem Abhilfe zu schaffen, wurde in den neunzehnhundert-dreißiger Jahren die High Line als Hochbahn errichtet. Doch mit dem Aufkommen von Lastwagen verlor die Bahn an Bedeutung, und der letzte Zug, beladen mit drei Waggons gefrorenem Truthahn, fuhr im Jahr neunzehnhundert-achtzig. Beinahe wäre die Trasse abgerissen worden, doch zwei Nachbarn, Joshua David und Robert Hammond, gründeten neunzehnhundert-neunundneunzig die Friends of the High Line und retteten dieses Industriedenkmal vor der Abrissbirne.