Audioguide: East Side Gallery

Ein Denkmal der Freiheit und Weltgrößte Freiluftgalerie

East Side Gallery
Foto von derek braithwaite auf Unsplash

7 Min. Hörzeit · Abschnitt 1 von 5: Willkommen an der East Side Gallery

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Von der Gedenkstätte Berliner Mauer zur East Side Gallery, Berlin, live mit Mappu: die Geschichten zu dem, was vor Ihnen liegt, Halt für Halt. 50 Credits (4,99 €).

East Side Gallery • Abschnitt 1 von 5

East Side Gallery: Gibt es einen kostenlosen Audioguide?

Kurze Antwort. Ja. East Side Gallery (Berlin, Deutschland): kostenloser Mappu-Audioguide im Browser – 5 Abschnitte und etwa 7 Minuten Hörzeit, in 8 Sprachen. Er behandelt „Vom Todesstreifen zur Leinwand“, „Der Bruderkuss und der Trabi“ und „Ein Denkmal im Wandel der Zeit“. In der Mappu-App erzählt Walk Mode von den Orten um Sie herum, während Sie unterwegs sind, und beantwortet Ihre Fragen.

Vor Ihrem Besuch

Zuletzt geprüft am 11. Oktober 2026. Quellen: stiftung-berliner-mauer.de

East Side Gallery: Karte

Die Mappu-Karte des Ortes mit den Wegen und Eingängen, die OpenStreetMap in der Umgebung zeigt.

East Side Gallery: KarteDer Ort auf der Karte, mit dem Punkt des Guides markiert.

East Side Gallery: Was erzählt der Audioguide?

  1. 01

    Willkommen an der East Side Gallery

    Herzlich willkommen an einem der geschichtsträchtigsten Orte Berlins. Sie stehen hier vor der East Side Gallery, dem längsten noch erhaltenen Teilstück der Berliner Mauer. Mit einer beeindruckenden Länge von genau 1316 Metern erstreckt sich dieses Denkmal zwischen dem Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke direkt am Ufer der Spree. Was diesen Ort so besonders macht, ist seine Perspektive: Während die Mauer im Westen Berlins oft bunt bemalt war, blieb die Ostseite für Künstler unerreichbar, da sie den Abschluss des Grenzstreifens bildete – die sogenannte Hinterlandmauer. Heute blicken Sie auf ein Monument, das nicht nur Trennung, sondern vor allem den Moment der neu gewonnenen Freiheit im Jahr 1990 feiert. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um die Dimensionen dieser Betonwand zu erfassen, die heute als Symbol für Frieden und Versöhnung weltweit bekannt ist.

  2. 02

    Vom Todesstreifen zur Leinwand

    Kurz nach dem Fall der Mauer im November 1989 entstand eine einzigartige Euphorie in der Stadt. Künstler aus der ganzen Welt wollten ein Zeichen setzen. Die Idee, diesen grauen Betonwall in die größte Freiluftgalerie der Welt zu verwandeln, stammte von den Künstlern David Monty und Heike Stephan. Im Frühjahr 1990 kamen schließlich 118 Kunstschaffende aus 21 verschiedenen Ländern hierher, um ihre Visionen von Freiheit und Hoffnung direkt auf den Beton zu bringen. Am achtundzwanzigsten September 1990, nur wenige Tage vor der offiziellen Wiedervereinigung Deutschlands, wurde die Galerie feierlich eröffnet. Es ist faszinierend zu bedenken, dass diese Kunstwerke in einer Zeit des absoluten Umbruchs entstanden sind, als die Zukunft für viele Berliner noch völlig ungewiss war. Jedes der über 100 Gemälde ist somit ein eingefrorener Moment der Weltgeschichte.

  3. 03

    Der Bruderkuss und der Trabi

    Wenn Sie die Mauer entlanggehen, werden Sie auf Bilder stoßen, die heute weltberühmt sind. Eines der meistfotografierten Motive ist der „Sozialistische Bruderkuss“ von Dmitri Wrubel. Es zeigt die Staatschefs Leonid Breschnew und Erich Honecker in einer innigen Umarmung, untermalt von dem verzweifelten Gebet: „Mein Gott, hilf mir, diese tödliche Liebe zu überleben“. Das Bild basiert auf einer realen Fotografie aus dem Jahr 1979 zum dreißigjährigen Bestehen der Deutschen Demokratischen Republik. Ein weiteres Highlight ist Birgit Kinders Gemälde mit dem Titel „Test the Best“. Hier sehen Sie einen ostdeutschen Trabant, der scheinbar mühelos die Betonmauer durchbricht – ein kraftvolles Symbol für die Überwindung des Eisernen Vorhangs. Auch die bunten, expressiven Köpfe des französischen Künstlers Thierry Noir sind hier zu finden, der bereits Jahre vor dem Mauerfall illegal auf der Westseite gemalt hatte. Diese Werke haben die East Side Gallery zu einem globalen Mahnmal für die menschliche Ausdruckskraft gemacht.

  4. 04

    Ein Denkmal im Wandel der Zeit

    Die East Side Gallery ist kein statisches Museum, sondern ein Ort, der bis heute umkämpft ist. Da die Bilder direkt der Witterung und Abgasen ausgesetzt sind, mussten sie im Jahr 2009 umfassend saniert werden. Dabei wurden die alten Farbschichten entfernt und die meisten Künstler rekonstruierten ihre Originalwerke mit langlebigeren Materialien auf dem neuen Beton. Doch auch die Stadtentwicklung macht vor der Mauer nicht halt. Unter dem Projektnamen Mediaspree entstanden in unmittelbarer Nähe moderne Hochhäuser, wofür im Jahr 2013 sogar einzelne Mauersegmente entfernt wurden. Dies löste internationale Proteste aus, an denen sich sogar David Hasselhoff beteiligte. Ein wichtiger praktischer Hinweis für Sie: Hinter der Mauer befindet sich heute der East Side Park direkt an der Spree. Dort können Sie die Rückseite der Segmente betrachten und sehen, wie nahtlos die Stadt hier zusammenwächst. Die gesamte Strecke ist barrierefrei zugänglich und kann jederzeit kostenfrei besichtigt werden.

  5. 05

    Blick in die Zukunft

    Während Sie Ihren Weg entlang der Mauer fortsetzen oder vielleicht schon das Ende an der Oberbaumbrücke erreichen, lassen Sie die Eindrücke auf sich wirken. Die East Side Gallery erinnert uns daran, dass Mauern nie für die Ewigkeit gebaut sind. Aus einem Instrument der Trennung wurde hier eine Brücke der Kreativität. Denken Sie einmal darüber nach, welche Bedeutung die Freiheit des Ausdrucks heute für uns hat, wenn Sie die modernen Graffitis sehen, die sich über die Jahre immer wieder über die offiziellen Werke legen. Dieser ständige Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist es, was Berlin so lebendig hält. Vielleicht möchten Sie im Anschluss über die historische Oberbaumbrücke schlendern, die einst ein streng bewachter Grenzübergang war und heute die Bezirke Friedrichshain und Kreuzberg miteinander verbindet. Es gibt noch so viel mehr in dieser Gegend zu entdecken, das Geschichten von mutigen Veränderungen erzählt.

Über diesen Guide

Mit KI aus 12 Quellen erstellt; automatisch geprüft und zuletzt aktualisiert am 3. Juni 2026. Prüfen Sie Tickets und Öffnungszeiten auf der offiziellen Website. Unabhängiger Guide von Mappu. Nicht mit dem Ort oder seinen Betreibern verbunden und nicht von ihnen empfohlen.

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Von hier aus weitergehen

Dieser Ort ist Station 5 von 5 eines Rundgangs auf eigene Faust: Von der Gedenkstätte Berliner Mauer zur East Side Gallery, Berlin. Etwa 12,3 km und 165 Minuten zu Fuß, dazu etwa 32 Minuten zum Zuhören.

Routenkarte: zu Fuß ab East Side Gallery5 nummerierte Stationen in Gehreihenfolge. Station 1: Gedenkstätte Berliner Mauer; Station 2: Brandenburger Tor; Station 3: Potsdamer Platz; Station 4: Checkpoint Charlie; Station 5: East Side Gallery.Station 1: Gedenkstätte Berliner Mauer1Station 2: Brandenburger Tor2Station 3: Potsdamer Platz3Station 4: Checkpoint Charlie4Station 5: East Side Gallery5
Die Entfernungen sind Schätzungen entlang des Fußwegs laut OpenStreetMap.

Route zur Orientierung. Schau beim Gehen, wohin du gehst, achte auf den Verkehr und halte dich an Beschilderung und örtliche Regeln. Die Karte ist eine Hilfe, kein Sicherheitsleitfaden. Nutzungsbedingungen

  1. Gedenkstätte Berliner Mauer

    etwa 5,2 km · etwa 69 Min. zu Fuß

  2. Brandenburger Tor

    etwa 1,3 km · etwa 17 Min. zu Fuß

  3. Potsdamer Platz

    etwa 1,1 km · etwa 14 Min. zu Fuß

  4. Checkpoint Charlie

    etwa 4,7 km · etwa 63 Min. zu Fuß

  5. East Side GalleryDieser Audioguide

Bildnachweise

Walk Mode, in der kostenlosen Mappu-App: 2 Stunden für 50 Credits (Starter-Paket für 4,99 €)

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Häufige Fragen

East Side Gallery: Wie lange dauert der kostenlose Audioguide?

Etwa 7 Minuten Hörzeit in 5 Abschnitten: „Willkommen an der East Side Gallery“, „Vom Todesstreifen zur Leinwand“, „Der Bruderkuss und der Trabi“, „Ein Denkmal im Wandel der Zeit“ und „Blick in die Zukunft“.

East Side Gallery: Was kann ich Mappu nach dem Guide fragen?

Sie können vertiefende Fragen stellen, etwa „Wie kamen die Künstler im Jahr neunzehnhundertneunzig dazu, die Mauer auf der ehemaligen Ostseite zu bemalen?“, und in Mappu weiterfragen; der Guide bleibt mit Ihrer Karte und Reiseplanung verbunden.