Audioguide: Calton Hill

Edinburghs offene Galerie aus Denkmälern und Ausblicken

Calton Hill
Foto von Saffron Blaze / Wikimedia Commons / CC BY 3.0 · Wikimedia Commons · CC BY 3.0

6 Min. Hörzeit · Abschnitt 1 von 5: Willkommen auf Calton Hill

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Calton Hill • Abschnitt 1 von 5

Calton Hill: Gibt es einen kostenlosen Audioguide?

Kurze Antwort. Ja. Calton Hill (Edinburgh, Vereinigtes Königreich): kostenloser Mappu-Audioguide im Browser – 5 Abschnitte und etwa 6 Minuten Hörzeit, in 6 Sprachen. Er behandelt „Der Parthenon, der nie entstand“, „Nelsons Turm und der Zeitball“ und „Philosophen, Märtyrer und das erste Panorama“. In der Mappu-App erzählt Walk Mode von den Orten um Sie herum, während Sie unterwegs sind, und beantwortet Ihre Fragen.

Calton Hill: Was erzählt der Audioguide?

  1. 01

    Willkommen auf Calton Hill

    Willkommen auf Calton Hill, einem vulkanischen Hügel direkt am östlichen Ende der Princes Street. Er liegt zwischen den Edinburgher Stadtteilen Greenside und Abbeyhill und ist einer der besten Orte der Stadt, um innezuhalten und einfach zu schauen. Von hier oben entfaltet sich die Skyline vor Ihnen. Sie können Edinburgh Castle, die mächtige Masse des Arthur's Seat und die dicht gedrängten Dächer der Altstadt ausmachen. Doch der Hügel ist nicht nur ein Aussichtspunkt. Er ist eine Art Freiluftgalerie, auf der zahlreiche Denkmäler und Gebäude verteilt sind, darunter das National Monument, das Nelson Monument, das Dugald Stewart Monument, die alte Royal High School, das Robert Burns Monument, das Political Martyrs' Monument und das City Observatory. Im neunzehnten Jahrhundert verstand sich Edinburgh als das Athen des Nordens, und dieser Hügel galt als dessen Version der athenischen Akropolis. Deshalb trägt hier so vieles klassizistische Formen. In den nächsten Minuten betrachten wir den unvollendeten Tempel, der die Kuppe beherrscht, einen Turm in Form eines umgedrehten Teleskops und einen stillen Friedhof weiter unten, auf dem einige große Ideen ruhen.

  2. 02

    Der Parthenon, der nie entstand

    Achten Sie auf die Reihe hoher Steinsäulen auf der Kuppe. Es ist das National Monument, das als Nachbildung des Parthenon in Athen geplant war. Es sollte Schottlands Denkmal für die schottischen Soldaten und Seeleute werden, die in den Napoleonischen Kriegen gefallen sind. Schon 1816 forderte die Highland Society of Scotland ein solches Denkmal. Der Mound wurde als Standort erwogen, doch Calton Hill setzte sich durch. Im Januar 1822 wurde ein Vorschlag eingebracht, eine Nachbildung des Parthenon für 42.000 Pfund zu errichten. Prominente Persönlichkeiten aus Edinburgh unterstützten das Vorhaben, darunter Sir Walter Scott, Lord Cockburn und Lord Jeffrey. Der Grundstein wurde am 27. August 1822 während des Besuchs von König George IV. gelegt. Der Entwurf stammte von Charles Robert Cockerell und William Henry Playfair, der Bau begann 1826. Dann ging das Geld aus. Die Arbeiten endeten 1829, und das Denkmal wurde nie vollendet. Heute sehen Sie nur noch zwölf Säulen. Viele Jahre lang wurde der unvollendete Tempel als Edinburghs Schande oder Schottlands Schande verspottet; außerdem erhielt er Beinamen wie Schottlands Torheit und Schottlands Stolz und Elend. Diese harten Bezeichnungen sind mit der Zeit verblasst. Heute ist die wie zerbrochen wirkende Ruine einer der meistfotografierten Umrisse der Stadt, ein Fragment, das aussieht, als hätte es schon immer hier gestanden.

  3. 03

    Nelsons Turm und der Zeitball

    Wenden Sie sich nun dem Turm zu, dem Nelson Monument. Es wurde 1816 fertiggestellt, um an den Tod von Admiral Lord Nelson in der Schlacht von Trafalgar zu erinnern, die am 21. Oktober 1805 stattfand. Seine Form ist unverwechselbar: Er ähnelt einem umgedrehten Teleskop, ein passendes Bild für einen Seehelden. Die Inschrift über dem Haupteingang lohnt das Lesen. Sie besagt, dass die Bürger Edinburghs das Denkmal nicht errichteten, um ihrer vergeblichen Trauer über seinen Tod Ausdruck zu verleihen, auch nicht, um die unvergleichlichen Ruhmestaten seines Lebens zu feiern, sondern um ihren Söhnen durch sein edles Beispiel beizubringen, nachzueifern, was sie bewundern, und wie er, wenn die Pflicht es verlangt, für das Vaterland zu sterben. Oben auf dem Turm steckt ein praktisches Geheimnis. Ein mechanisch betriebener Ball ist dort mit dem Mittagsschuss synchronisiert, der um ein Uhr von Edinburgh Castle abgefeuert wird. Sein Zweck war es, den Schiffen auf dem Firth of Forth die genaue Zeit anzuzeigen. Wenn Sie also den Ball sehen und den Schuss hören, beobachten Sie ein Signal, das Seeleuten einst half, ihre Uhren zu stellen. Es erinnert daran, dass die Denkmäler auf diesem Hügel nicht nur zur Schau dienten.

  4. 04

    Philosophen, Märtyrer und das erste Panorama

    Die Geschichte des Hügels reicht auch unterhalb der Kuppe. Der Old Calton Burial Ground war die erste größere Bebauung auf Calton Hill und liegt auf der Südwestseite. Dort ist der Philosoph David Hume begraben. Sein Grab ist ein großes, schlichtes römisches Monument, das er selbst angeordnet hatte; es trägt nur das Jahr seiner Geburt, 1711, und das Jahr seines Todes, 1776. Auf dem Friedhof steht auch das Political Martyrs' Monument, das an fünf Vorkämpfer für politische Reformen und das allgemeine Wahlrecht erinnert. Sie wurden wegen Aufwiegelung verurteilt und 1793 nach Botany Bay in Australien verbannt. Oben auf dem Hügel finden Sie außerdem ein Denkmal für Dugald Stewart, den Schriftsteller und Philosophen, der von 1753 bis 1828 lebte und in Edinburgh geboren wurde und dort seine Ausbildung erhielt. Und hier ist ein Gedanke, der alles mit dem Ausblick verbindet: Im Jahr 1787 ließ sich der Künstler Robert Barker von einem Spaziergang auf diesem Hügel inspirieren und schuf das erste Panorama der Welt, eine immersive 360-Grad-Ansicht von Edinburgh. Sie wurde vom Turm des City Observatory auf der Kuppe aus gezeichnet. Der berühmte Ausblick des Hügels ist in vielen historischen Gemälden und Stichen erschienen, und seine Sternwarte legte den Grundstein für Edinburghs lange Tradition astronomischer Forschung und Bildung.

  5. 05

    Bevor Sie aufbrechen

    Bevor Sie weitergehen, drehen Sie sich noch einmal langsam um. Von hier aus können Sie zur Burg blicken, über die Altstadt hinweg und hinüber zum Arthur's Seat, und Sie werden bemerken, wie viele unterschiedliche Epochen in diesem einen Blick übereinanderliegen. Entdecken Sie außerdem, was der Hügel sonst noch verbirgt. Es gibt einen Steinhaufen, der am 10. April 1998 enthüllt wurde und an dem sechs Gedenktafeln an Steinen aus bedeutenden Orten befestigt sind. Eine Messingkanone, die 1886 der Stadt übergeben wurde, steht in der Nähe der Denkmäler. Und am Fuß der Zugangstreppe von der Regent Road erinnert ein Denkmal an drei schottische Sänger des neunzehnten Jahrhunderts: John Wilson, John Templeton und David Kennedy. Calton Hill ist ein Ort, der einen zweiten Blick belohnt. Vergleichen Sie die unvollendeten Säulen mit dem Himmel, dann den teleskopförmigen Turm und schließlich die weit unten liegenden Dächer. Jeder erzählt ein anderes Kapitel davon, wie Edinburgh sich selbst gesehen hat, und immer gibt es eine Ecke, die Sie übersehen haben.

Über diesen Guide

Mit KI aus 6 Quellen erstellt; auf Richtigkeit geprüft und zuletzt aktualisiert am 23. Oktober 2026. Prüfen Sie Tickets und Öffnungszeiten auf der offiziellen Website.

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Dieser Ort ist Station 3 von 3 eines Rundgangs auf eigene Faust: Von der Burg zum Calton Hill, Edinburgh. Etwa 1,9 km und 25 Minuten zu Fuß, dazu etwa 19 Minuten zum Zuhören.

Routenkarte: zu Fuß ab Calton Hill3 nummerierte Stationen in Gehreihenfolge. Station 1: Edinburgh Castle; Station 2: Royal Mile Edinburgh; Station 3: Calton Hill.
Die Entfernungen sind Schätzungen entlang des Fußwegs laut OpenStreetMap.
  1. Edinburgh Castle

    etwa 0,9 km · etwa 12 Min. zu Fuß

  2. Royal Mile Edinburgh

    etwa 1,0 km · etwa 14 Min. zu Fuß

  3. Calton HillDieser Audioguide

Bildnachweise

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Häufige Fragen

Calton Hill: Wie lange dauert der kostenlose Audioguide?

Etwa 6 Minuten Hörzeit in 5 Abschnitten: „Willkommen auf Calton Hill“, „Der Parthenon, der nie entstand“, „Nelsons Turm und der Zeitball“, „Philosophen, Märtyrer und das erste Panorama“ und „Bevor Sie aufbrechen“.

Welche Geschichte erzählt der Guide über den Calton Hill?

Achten Sie auf die Reihe hoher Steinsäulen auf der Kuppe. Es ist das National Monument, das als Nachbildung des Parthenon in Athen geplant war. Es sollte Schottlands Denkmal für die schottischen Soldaten und Seeleute werden, die in den Napoleonischen Kriegen gefallen sind. Schon 1816 forderte die Highland Society of Scotland ein solches Denkmal. Der Mound wurde als Standort erwogen, doch Calton Hill setzte sich durch.

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