Obwohl das North End als englisches Dorf begann, verwandelte es sich im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert in ein lebendiges Einwandererviertel. Zuerst kamen die Iren, dann jüdische Einwanderer und schließlich, ab etwa 1860, die Italiener. Bis zum Jahr 1930 war das Viertel fast vollständig italienisch geprägt, was ihm den Spitznamen „Little Italy“ einbrachte. Entlang der Hanover Street und der Salem Street finden Sie heute noch die familiengeführten Läden: kleine Metzgereien, Bäckereien und Trattorien, die oft seit Generationen im Familienbesitz sind. Diese Beständigkeit ist selten. Achten Sie auf die Straßenschilder, die manchmal imaginäre Entfernungen zu Städten wie Neapel oder Geburtsorten in Sizilien anzeigen – ein liebevoller Hinweis auf die Wurzeln der Bewohner, die dieses Viertel zu ihrer Heimat gemacht haben.