Audioguide: Salzburger Residenz

Der Palast der Fürsterzbischöfe im Herzen der Altstadt

Salzburger Residenz
Foto von Zairon / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

7 Min. Hörzeit · Abschnitt 1 von 5: Willkommen in der Salzburger Residenz

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Salzburger Residenz • Abschnitt 1 von 5

Salzburger Residenz: Gibt es einen kostenlosen Audioguide?

Kurze Antwort. Ja. Salzburger Residenz (Salzburg, Österreich): kostenloser Mappu-Audioguide im Browser – 5 Abschnitte und etwa 7 Minuten Hörzeit, in 6 Sprachen. Er behandelt „Vom Bischofssitz zum Renaissancepalast“, „Die Architektur lesen“ und „Kaiser, Eide und Gemälde“. In der Mappu-App erzählt Walk Mode von den Orten um Sie herum, während Sie unterwegs sind, und beantwortet Ihre Fragen.

Salzburger Residenz: Karte

Die Mappu-Karte des Ortes mit den Wegen und Eingängen, die OpenStreetMap in der Umgebung zeigt.

Salzburger Residenz: KarteDer Ort auf der Karte, mit dem Punkt des Guides markiert.

Salzburger Residenz: Was erzählt der Audioguide?

  1. 01

    Willkommen in der Salzburger Residenz

    Willkommen in der Salzburger Residenz, auch Alte Residenz genannt. Sie stehen im historischen Zentrum Salzburgs, wo sich der Palast zwischen Domplatz und Residenzplatz erstreckt. Jahrhundertelang war dies die offizielle Residenz der Fürsterzbischöfe, jener Männer, die Salzburg zugleich als Kirchenoberhäupter und als Landesfürsten regierten. Der Palast wurde errichtet, um ihre Macht und ihr Ansehen zur Schau zu stellen, und tut dies noch heute. Eines sollten Sie vor Beginn wissen: Die Neue Residenz, auf der gegenüberliegenden Seite des Residenzplatzes, beherbergt das Salzburg Museum. Das Gebäude vor Ihnen ist der ältere Palast. In den nächsten Minuten folgen wir seiner Geschichte: von einer ersten Erwähnung um das Jahr 1120 über einen dramatischen Umbau am Ende des 16. Jahrhunderts bis zu den Kaisern und der Kunstsammlung, die heute seine Räume füllen. Betrachten Sie während des Zuhörens die langen Fassaden und die Arkadenhöfe. Jeder Erzbischof, der hier lebte, wollte seine eigene Spur hinterlassen, und der Palast ist ein vielschichtiges Zeugnis dieser Ambitionen.

  2. 02

    Vom Bischofssitz zum Renaissancepalast

    Die Residenz hat tiefe Wurzeln. Sie wird erstmals um das Jahr 1120 erwähnt. Der Überlieferung nach verlegte im 12. Jahrhundert Bischof Konrad I. seine Wohnräume aus der Erzabtei St. Peter und schuf einen eigenen Bischofssitz. Dieser Umzug rückte die Herrscher Salzburgs in die Mitte der Stadt, direkt neben den Dom, und dort blieben sie jahrhundertelang. Den großen Wendepunkt brachte Fürsterzbischof Wolf Dietrich. Im Jahr 1597 ließ er das bestehende Gebäude teilweise abreißen, um Platz für einen neuen Palast im Stil der späten Renaissance zu schaffen. Seine Pläne gingen weit über ein einzelnes Gebäude hinaus. Unter seiner Regierung entstanden die großen Höfe, der Residenzplatz und der Domplatz, der prächtige Carabinierisaal, die arkadenartigen Verbindungen zur Franziskanerkirche sowie ein Bau namens Dietrichsruh. Britannica datiert die Residenz des Erzbischofs am Residenzplatz auf die Jahre 1595 bis 1619. Das passt zu einer Geschichte langwieriger, ehrgeiziger Bauarbeiten. Der italienische Einfluss auf solche Projekte trug dazu bei, Salzburg den Beinamen „Deutsches Rom“ einzubringen.

  3. 03

    Die Architektur lesen

    Die Residenz ist nicht das Werk eines einzigen Entwurfs, sondern eine Komposition aus vielen Teilen, die in verschiedenen Bauphasen entstanden. Das ist genau das, was man von einem Palast erwarten würde, in dem, wie die Geschichte zeigt, jeder Erzbischof seine eigene Spur hinterlassen wollte. Aufeinanderfolgende Herrscher holten die besten Architekten und Handwerker ihrer Zeit, um den Palast prächtig auszustatten. Achten Sie auf die älteren Bauteile. Der nördliche Flügel besitzt Arkaden mit ionischen Säulen, die sich über zwei Geschosse erstrecken und Anfang des 17. Jahrhunderts entstanden. Die südöstliche Ecke gehört zur allerersten Bauphase des Palastes. Dort befinden sich ein Treppenhaus und Stuckarbeiten aus der Zeit um 1600, ein Zeugnis der Epoche Wolf Dietrichs. Der Palast umfasst außerdem 15 Prunkräume, die sowohl als Wohnräume der Erzbischöfe dienten als auch dazu, ihren Rang zu zeigen. Zwei davon sind für festliche Anlässe besonders bedeutend: der Carabinierisaal und der Rittersaal. Diese sogenannten Prunkräume sind das Herzstück eines Besuchs der Staatsappartements.

  4. 04

    Kaiser, Eide und Gemälde

    Als das Zeitalter der Fürsterzbischöfe endete, verstummte die Residenz nicht. Im Rittersaal empfing Kaiser Franz I. am 1. Mai 1816 die Huldigung und den Treueid der Salzburger Landstände. Diese Zeremonie markierte den Beginn der Zugehörigkeit Salzburgs zu Österreich. Kaiserliche Gäste folgten. Kaiser Franz Joseph wohnte bei seinen Besuchen in Salzburg in der Residenz. Im Jahr 1865 empfing er hier den späteren deutschen Kaiser Wilhelm I., und 1867 den französischen Kaiser Napoleon III., der mit seiner Gemahlin Eugénie zu einem Staatsbesuch kam. Heute hat der Palast ein ruhigeres, künstlerisches Leben. Seit 1974 gehört er dem Land Salzburg. Die Residenzgalerie zeigt europäische Gemälde vom 16. bis zum 19. Jahrhundert, und bereits 1772 war eine Gemäldesammlung in genau diesen Räumen zu sehen. Die Staatsräume und die Galerie können im Rahmen der DomQuartier-Führung besichtigt werden. Der Palast dient zudem noch heute für Empfänge, Konferenzen und internationale Kongresse und bleibt so eine lebendige Bühne Salzburgs.

  5. 05

    Vor Ihrem Aufbruch

    Treten Sie zurück auf die offene Fläche des Residenzplatzes und nehmen Sie die ganze Szene in sich auf. Britannica verweist auf den barocken Brunnen, der zwischen 1658 und 1661 errichtet wurde und vor dem Palast steht. Das historische Zentrum um Sie herum ist seit 1996 UNESCO-Welterbe. Betrachten Sie nun die Fassaden noch einmal. Versuchen Sie zu erkennen, wo eine Epoche in die nächste übergeht, und stellen Sie sich die Erzbischöfe vor, die jeweils eine Schicht zum Gebäude hinzufügten. Beachten Sie, wie nah der Palast am Dom und am Domplatz liegt und wie die Arkaden die Residenz mit den Nachbargebäuden verbinden. Zusammen mit der Festung Hohensalzburg und dem Dom gehört die Residenz zu den bedeutendsten historischen Bauwerken Salzburgs. Und auf der anderen Seite des Platzes wartet die Neue Residenz mit ihrer eigenen Geschichte und dem Salzburg Museum. Ein Vergleich beider Gebäude ist ein guter Weg, Salzburg weiter zu erkunden.

Über diesen Guide

Mit KI aus 6 Quellen erstellt; auf Richtigkeit geprüft und zuletzt aktualisiert am 25. Oktober 2026. Prüfen Sie Tickets und Öffnungszeiten auf der offiziellen Website.

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Dieser Ort ist Station 3 von 4 eines Rundgangs auf eigene Faust: Weihnachtsmarkt in Salzburg. Etwa 1,4 km und 20 Minuten zu Fuß, dazu etwa 26 Minuten zum Zuhören.

Routenkarte: zu Fuß ab Salzburger Residenz4 nummerierte Stationen in Gehreihenfolge. Station 1: Schloss Mirabell; Station 2: Salzburger Altstadt; Station 3: Salzburger Residenz; Station 4: Salzburger Dom.Station 1: Schloss Mirabell1Station 2: Salzburger Altstadt2Station 3: Salzburger Residenz3Station 4: Salzburger Dom4
Die Entfernungen sind Schätzungen entlang des Fußwegs laut OpenStreetMap.

Route zur Orientierung. Schau beim Gehen, wohin du gehst, achte auf den Verkehr und halte dich an Beschilderung und örtliche Regeln. Die Karte ist eine Hilfe, kein Sicherheitsleitfaden. Nutzungsbedingungen

  1. Schloss Mirabell

    etwa 0,9 km · etwa 12 Min. zu Fuß

  2. Salzburger Altstadt

    etwa 0,3 km · etwa 4 Min. zu Fuß

  3. Salzburger ResidenzDieser Audioguide

    etwa 0,2 km · etwa 3 Min. zu Fuß

  4. Salzburger Dom
Bildnachweise

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Häufige Fragen

Salzburger Residenz: Wie lange dauert der kostenlose Audioguide?

Etwa 7 Minuten Hörzeit in 5 Abschnitten: „Willkommen in der Salzburger Residenz“, „Vom Bischofssitz zum Renaissancepalast“, „Die Architektur lesen“, „Kaiser, Eide und Gemälde“ und „Vor Ihrem Aufbruch“.

Salzburger Residenz: Was kann ich Mappu nach dem Guide fragen?

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