Bevor Sie den Platz verlassen, werfen Sie einen Blick auf das achteckige Baptisterium direkt gegenüber dem Haupteingang. Die goldenen Türen, die Sie dort sehen – die Paradiestüren von Lorenzo Ghiberti –, sind so bedeutend, dass Michelangelo selbst sagte, sie seien es wert, die Pforten des Himmels zu sein. Die echten, originalen Paneele befinden sich heute im Museo dell'Opera del Duomo, direkt hinter der Apsis der Kathedrale. Dort finden Sie auch die Pietà von Michelangelo, die der Künstler im Alter von fast 80 Jahren für sein eigenes Grab schuf, sie aber in einem Anfall von Frustration unvollendet ließ. Lassen Sie Ihre Neugier nicht hier enden; der Domkomplex bietet noch unzählige Schichten der Geschichte, von den antiken Ausgrabungen von Santa Reparata in der Krypta bis hin zu den Skulpturen von Donatello im Museum. Florenz gibt seine Geheimnisse langsam preis – nehmen Sie sich die Zeit, sie zu entdecken.